San Pedro de Atacama & Región Valparaíso (Chile)

Nachdem ich die lange Schlange am bolivianischen Migrationsbüro – eine kleine Hütte mitten im Nirgendwo – hinter mir, meine 15 Bolivianos bezahlt und den Ausreisestempel bekommen hatte, ging es in rasantem Tempo auf wieder asphaltierter Straße zum chilenischen Grenzposten. Auch hier dauerte es über eine halbe Stunde, bis wir überhaupt mit dem Shuttle in die Halle fahren durften, denn zunächst war der Gegenverkehr dran. Nach der Passkontrolle werden alle Gepäckstücke geöffnet und mehr oder weniger kontrolliert. Die Einfuhr aller pflanzlichen und tierischen Produkte ist verboten, es gibt jedoch ungefährliche Ausnahmen, wie zum Beispiel Nüsse oder Cocabonbons. Einfach angeben, dass man etwas mit sich führt, dann gibt es keine Strafzahlung, sondern nur das Hoffen darauf, dass alles genehmigt wird. Zumindest am Grenzübergang Hito Cajon lief alles recht locker. Es folgte eine halbstündige Fahrt aus den höheren Regionen der Anden in die riesige Atacama Wüste. Es handelt sich dabei, trotz bereits deutlich tieferer Lage von 2400m ü.NN, um ein Hochplateau und den trockensten Fleck der Erde.

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