Yucatán Peninsula (México)

Meine letzten Stationen in Mexiko fasse ich hier unter der Yucatán Halbinsel zusammen, weil ich nun ein etwas flotteres Reisetempo angeschlagen habe, um etwas voranzukommen, bzw. nur einzelne Anlaufstellen in den Regionen Yucatán und Quintana Roo hatte. Tabasco und Campeche habe ich nur durchfahren. A propos, meine letzte Nachtfahrt endete fast mit dem Verlust meiner Kamera. Die wurde mir nämlich aus dem geschlossenen Rucksack, der an meinem Bein und am Bussitz festgemacht war, geklaut. Davon bin ich allerdings aufgewacht, habe im Halbdunkel gesehen, wer‘s war, den Bus abgesucht und mit Hilfe des Hinweises eines lieben anderen Fahrgastes die Kamera unterm Sitz von zwei angeblich schlafenden jungen Männern gefunden. Also habe mein Eigentum „zurückgeklaut“, mit dem Busfahrer gesprochen und erfahren, dass weitere Schritte im Sand verlaufen würden, und bin dann dankbar für mein Reiseglück dem Bus entflohen. Jetzt bin ich wieder paranoider was die Sicherheit des Gepäcks angeht und schlafe zukünftig stets mit Rucksack auf dem Bauch, sollte ich mal nochmals in den Luxus von einem leeren Sitz neben mir kommen (weswegen meine Beine nämlich den Rucksack nicht wie sonst zwischen sich eingeklemmt hatten).

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Chiapas (México)

Die Region Chiapas wurde mir vielfach von Mexikanern empfohlen. Ein landschaftliches Highlight bot sich mir auch gleich zu Beginn. Der Nachtbus brachte mich bzw. uns, denn Isabella und ich reisten immernoch zusammen, nach Tuxla Guitérrez. Dort ging es zunächst mit dem Boot in den Cañón del Sumidero. Es war ein wunderschöner Vormittag, doch der Fahrtwind und die Schatten werfenden Wände der Schlucht brachten uns nach einer Woche Hitze an Oaxacas Küste erst einmal zum Frösteln. Wir waren gut 1,5 Stunden auf dem Wasser, sahen viele Vögel, Affen und interessanten Bewuchs an den zum Teil senkrechten Felswänden. Später konnten wir noch von einigen Aussichtspunkten auf den bis zu 1000m tiefer liegenden Fluss und die Stadt blicken. Die Tour kann man für ca. 500 Pesos all incl. (egal, ob eine oder zwei Personen) über die meisten Hotels buchen. Unser Guide hat uns nicht wirklich viel erklärt, was wir nicht auch selbst hätten herausfinden können. Man bezahlt ohne Guide die Bootstour beim jeweiligen Anbieter und 32 Pesos Eintritt zum Nationalpark. Man bekommt ein Eintrittsbändel ans Handgelenk, mit dem man dann den ganzen restlichen Tag noch im Gebiet bleiben kann.

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Puebla & Veracruz (México)

Puebla war meine zweite Stadt in Mexiko und ich mochte sie sehr, denn die Gebäude des Zentrums sind wunderschön. Ich wanderte stundenlang durch die Straßen, besuchte alte Kirchen – davon gibt es hier unzählige – und Gebäude, Plätze sowie Märkte. Außerdem gibt es einen Park (Teleférico) mit Seilbahn und wunderbarem Blick über die Stadt und auf den Vulkan Popocatépetl, wenn es klar ist. Mit den alle 5 Minuten fahrenden Bussen kann man längere Strecken überbrücken und natürlich findet man überall total leckeres Essen. Zum Teil auch Spezialitäten, die es nur hier gibt. Am bekanntesten ist die Mole Poblana, eine Soße aus Schokolade und Chilis. Ich hatte sie klassisch zu Enchiladas. Außerdem bekam ich noch die Gelegenheit frisch auf dem Markt zubereitete Cemita zu probieren. Das ist ein riesiges Brötchen, gefüllt mit dünnem Schnitzeln und Schinken, viel Avocado, Zwiebeln, dem typischen weißem Käse, Kräutern und roter Salsa. Es sieht eigentlich aus wie ein riesen Burger und war sehr lecker.

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Ciudad de México (México)

¡Viva México!

Nach 10 Wochen mit Mietwagen und Reisebegleitung stieg ich nun wieder ins Flugzeug mit dem knapp 3000km entfernten Ziel Ciudad de México. Nachdem Nordamerika zwar viele Unterschiede zum Leben in Deutschland und Reisen in Europa bot, habe ich trotzdem das Gefühl, dass das „Abenteuer PanMarenicana“ jetzt erst richtig losgeht.

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