Vancouver Island, British Columbia (CAN)

Die letzte Woche unseres Roadtrips durch Kanada fand auf Vancoucer Island statt. Trotz der Liebe zu den Rockies und den vielen tollen Wanderungen freuten wir uns sehr auf die Küste und den Pazifik, den wir zum ersten Mal im Leben zu Gesicht bekamen. Das Fährefahren mögen wir zum Glück auch und so schipperten wir von der Horseshoe Bay bei Vancouver in den Sonnenuntergang gen Westen.

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Whale watching

Guess what?

We’ve seen Orcas! The whole pod 360° around us. Huge males and cute cubs.
There are no better vids, sorry. I was sooo busy looking at them. One jumped out of the water right next to us!
Later we were surrounded by a group of humpbacks which – in the end – showed their tale fins.
Thanks to Eagle Wing Tours Victoria, it has been amazing!!!

Cariboo- & Sea to Sky Country (BC, CAN)

Die letzten Tage mussten wir etwas mehr Auto fahren, doch meistens ist das recht entspannt – dazu an anderer Stelle mehr. Wir folgten dabei weiter dem Lauf des Fraser Rivers, der im Jasper Nationalpark entspringt und nach dem Mt Robson, zu dessen Füßen wir auch wandern waren, dann erst einmal gen Norden fließt. Bis Prince George ging es mehr oder weniger immer gerade aus. Felix hatte dabei das Glück einen Schwarzbären zu sehen. Als Fahrer entging mir der, weil er nicht auf der Straße war. Dafür bremse ich immer wieder für Eichhörnchen und auf dieser Strecke sogar für einen wunderschönen, recht großen, grauen Fuchs und später für eine Kuh.

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Icefields Parkway & Jasper NP (Alberta, CAN) sowie Mt Robson Provincial Park (BC, CAN)

In Banff drohte das Wetter wieder zu kippen, also nichts wie los gen Norden, wo die Prognose für das Wochenende vielversprechend klang. Am besten geht das über den Highway 1 (Trans-Canada-Highway). Da wir den jedoch schon kannten, nahmen wir den alten Highway direkt daneben, jedoch schön versteckt im Wald auf der anderen Seite des Bow Rivers. Und als würde uns der Bow Valley Parkway dafür belohnen wollen, begegnete uns dort der erste Bär, der in der herbstlichen Sonne genüsslich eine Beere nach der anderen verspeiste. Allerdings war er zu weit weg, als dass ich euch nun ein tolles Foto präsentieren könnte. (Da wären wir wieder beim Teleobjektiv für die Kamera…) Eine Rangerin verscheuchte dann auch sehr schnell die immer größer werdende Gruppe von Passanten, sodass ein freier Blick eh nicht mehr möglich war.
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Yoho National Park (British Columbia, CAN)

Gleich mal vorweg: Wir lieben das Gebiet des Yoho-Nationalparks! Der Name kommt aus der Sprache der Cree und ist ein Ausdruck des Staunens oder der Bewunderung. Das können wir total verstehen! 🙂 Untergekommen sind wir für drei Nächte im Dreamcatcher Hostel in Golden. Das lieben wir genauso. Die Besitzer sind ehemalige Backpacker, die hier ein kleines Backpackerparadies geschaffen haben. Der letzte Blog-Eintrag ist dort im gemütlichen Ess- und Wohnzimmer entstanden, in Socken, denn das ganze Haus ist „schuhfrei“, und mit den beiden Haushunden zu meinen Füßen (die die Schuhe ab und zu wegtragen, wenn man keinen Platz in den oberen Regalfächern gefunden hat). Währenddessen erregte Felix beim Hausherrn Aufmerksamkeit, weil er Fleischküchle gemacht hat, also nach örtlichem Verständnis Burger ohne Brot – crazy Germans! 😉

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Québec City (CAN)

Für die Weiterfahrt nach Québec City habe ich mich kurzer Hand bei amigoexpress.com (eine zweite Seite für Mitfahrgelegenheiten ist kangaride.com) angemeldet. Im Vergleich zu den Greyhound Bussen oder den regionalen Zugunternehmen spart man hier deutlich mehr als die Hälfte der Fahrtkosten und da dieses System in Deutschland als Fahrer immer super geklappt hat, nutze ich es hier nun als Fahrgast. Von der Endhaltestelle der Métro in Montréal aus ging es dann immer gen Osten, bis wir die Stadt, die der Region ihren Namen gibt, erreichten. Hier ist die Landschaft wieder etwas hügeliger und es gibt wieder wunderbar viel Wasser. Bei mehreren Spaziergängen durch die Stadt erfreute ich mich an den wunderschönen Gebäuden. Das größte davon, das Château Frontenac (heute ein 5-Sterne Hotel), ist aus Filmen bekannt und überragt den Rest der Altstadt. Aber auch ein Rundgang um die Citadelle, das Flanieren auf der Hafenpromenade und die vielen kleinen Gassen auf und am Fuß des Hügels von Vieux-Québec sind wirklich lohnenswert. Selbst das Bahnhofsgebäude hat Türmchen und Erker und ist absolut nicht mit unseren Bahnhöfen in Deutschland zu vergleichen. Die vielen kleinen Cafés und Restaurants laden ebenfalls zum Verweilen ein und da es sehr warm war und die Sonne den ganzen Tag vom Himmel lachte (leichter Sonnenbrand No. 2), konnte ich in manchen Parks den Kindern zuschauen, wie sie in Badeklamotten oder einfach nackt durch die Wasserfontänen rannten. Glück ist, wenn man dabei beobachtet, wie ein Vater seinen Sohn im Rollstuhl durch selbige fährt, beide voller Enthusiasmus und bereits pitschnass.

Viex-Québec

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Montréal (Québec, CAN)

Nach ein paar Stunden, die ich komplett verquatscht habe – wobei das aus-dem-Fenster-Gucken natürlich nicht zu kurz kam – war ich schon in downtown Montréal und bereits beim Reinfahren war klar: Diese Stadt ist die schönere! Und das wurde an vielen Orten meiner Erkundungstouren dann auch bestätigt.
Mein Kontakt über Couchsurfing.com holte mich am Hostel ab und zeigte mir die Innenstadt und den Hafen sowie das seiner Meinung nach beste Pub, in dem – welch Zufall – mein Lieblingsbier aus Cork ausgeschenkt wird (Erinnerung: Vor knapp 10 Jahren verschlug es mich für mehrere Monate nach Irland und einige von euch durften schon einmal nur lesen, was ich so erlebe).

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Toronto (Ontario, CAN)

Die Reise nach Kanada mit Icelandair bescherte mir wunderbare Bilder von vereisten Vulkanen, Gletschern und faszinierenden Landschaften auf Island und Grönland und von riesigen Eisbergen in der Labrador See. Schade, dass ich ohne Zwischenaufenthalt gebucht hatte. 😉 Die Ankunft in Toronto war unkompliziert und das Planet Traveler Hostel ist super. Allerdings hat mich der Rest eher enttäuscht. Die Stadt, die laut Anwohnern so herrlich ist, zeigte sich mir vor allem in Old Town doch eher von einer hässlichen architektonischen Seite. Verwunderlich, dass sich ausgerechnet hier die Obdachlosen sehr wohl fühlen und sich mitten auf die Gehwege legen. A propos, hier ist es nicht üblich, sich auszuweichen, auch nicht, wenn man zu dritt nebeneinander geht und damit den ganzen Weg blockiert. Daher zieht es wohl auch alle auf den CN Tower oder auf die Toronto Islands, weil man dort nicht nur den besten Blick auf die Skyline hat – mal abgesehen vom Rooftop des Hostels – sondern alles schön aufgeräumt und heile ist. Geschichtsträchtig ist in dieser Region eigentlich nichts. Da ist man als Europäer vielleicht auch echt zu verwöhnt. Also beschränkte ich mich auf ein paar Spaziergänge durch die Straßen.

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