Unterwegs in Mexiko / Traveling in Mexico

In Mexiko wollte ich etwa vier Wochen bleiben, doch ich blieb dann deutlich länger, weil mich das Land, seine Leute, die Vielfalt an Aktivitäten, andere Reisende und das Essen zu sehr festhielten. Die Landschaft ist auf Grund der Größe des Landes sehr vielfältig. Es gibt vier Meere, mehrere Gebirge und Hochplateaus, sehr unterschiedliche Städte und natürlich auch kleinere Preis- und Kulturunterschiede. Generell ist Mexiko von Korruption und politischer Unzufriedenheit geprägt, ein Wandel wird erhofft, doch nicht wirklich erwartet. Es gibt ein paar wenige sehr reiche, einige in den Städten, denen es ganz gut geht, doch der große Rest kämpft eher um einen passablen Lebensstandard. Auf dem Land sieht Vieles aus europäischer Sicht sehr einfach bis heruntergekommen aus, Häuser haben keine Türen, sind beinahe leer und gekocht wird draußen. Kinder werden einfach so im Arm herumgetragen und Landwirtschaft wird noch ohne die heute gängigen Technologien betrieben. Generell traf ich sehr viele sehr freundliche und hilfsbereite Leute und war ich überall willkommen.

(mehr …)

Yucatán Peninsula (México)

Meine letzten Stationen in Mexiko fasse ich hier unter der Yucatán Halbinsel zusammen, weil ich nun ein etwas flotteres Reisetempo angeschlagen habe, um etwas voranzukommen, bzw. nur einzelne Anlaufstellen in den Regionen Yucatán und Quintana Roo hatte. Tabasco und Campeche habe ich nur durchfahren. A propos, meine letzte Nachtfahrt endete fast mit dem Verlust meiner Kamera. Die wurde mir nämlich aus dem geschlossenen Rucksack, der an meinem Bein und am Bussitz festgemacht war, geklaut. Davon bin ich allerdings aufgewacht, habe im Halbdunkel gesehen, wer‘s war, den Bus abgesucht und mit Hilfe des Hinweises eines lieben anderen Fahrgastes die Kamera unterm Sitz von zwei angeblich schlafenden jungen Männern gefunden. Also habe mein Eigentum „zurückgeklaut“, mit dem Busfahrer gesprochen und erfahren, dass weitere Schritte im Sand verlaufen würden, und bin dann dankbar für mein Reiseglück dem Bus entflohen. Jetzt bin ich wieder paranoider was die Sicherheit des Gepäcks angeht und schlafe zukünftig stets mit Rucksack auf dem Bauch, sollte ich mal nochmals in den Luxus von einem leeren Sitz neben mir kommen (weswegen meine Beine nämlich den Rucksack nicht wie sonst zwischen sich eingeklemmt hatten).

(mehr …)

Chiapas (México)

Die Region Chiapas wurde mir vielfach von Mexikanern empfohlen. Ein landschaftliches Highlight bot sich mir auch gleich zu Beginn. Der Nachtbus brachte mich bzw. uns, denn Isabella und ich reisten immernoch zusammen, nach Tuxla Guitérrez. Dort ging es zunächst mit dem Boot in den Cañón del Sumidero. Es war ein wunderschöner Vormittag, doch der Fahrtwind und die Schatten werfenden Wände der Schlucht brachten uns nach einer Woche Hitze an Oaxacas Küste erst einmal zum Frösteln. Wir waren gut 1,5 Stunden auf dem Wasser, sahen viele Vögel, Affen und interessanten Bewuchs an den zum Teil senkrechten Felswänden. Später konnten wir noch von einigen Aussichtspunkten auf den bis zu 1000m tiefer liegenden Fluss und die Stadt blicken. Die Tour kann man für ca. 500 Pesos all incl. (egal, ob eine oder zwei Personen) über die meisten Hotels buchen. Unser Guide hat uns nicht wirklich viel erklärt, was wir nicht auch selbst hätten herausfinden können. Man bezahlt ohne Guide die Bootstour beim jeweiligen Anbieter und 32 Pesos Eintritt zum Nationalpark. Man bekommt ein Eintrittsbändel ans Handgelenk, mit dem man dann den ganzen restlichen Tag noch im Gebiet bleiben kann.

(mehr …)

#3

3. Monat, 3. Land… Ich komm‘ rum in der Weltgeschichte, wie es so schön heißt. Dieses Mal ohne special Foto, weil ich’s total verpeilt hab‘, dass es schon wieder so weit ist (Das letzte Beitragsbild aus Puebla ist an dem Tag entstanden. Zählt?), aber eins bleibt gleich: Ich genieße die Zeit, erfreue mich an all den neuen Dingen und Leuten, die ich kennenlernen darf (in Mexiko nicht zuletzt das Essen! *hihi*) und bin gespannt, was noch alles kommen mag.

 

3rd month, 3rd country… This time I have no special picture because I just forgot about it (The pic of the last post in Puebla was taken that day. Counts?). But things are still the same: I pretty much enjoy myself and the journey, I’m happy about all that things and people I get to know (first of all food here in Mexico *haha*) and I look forward to what comes next.

Puebla & Veracruz (México)

Puebla war meine zweite Stadt in Mexiko und ich mochte sie sehr, denn die Gebäude des Zentrums sind wunderschön. Ich wanderte stundenlang durch die Straßen, besuchte alte Kirchen – davon gibt es hier unzählige – und Gebäude, Plätze sowie Märkte. Außerdem gibt es einen Park (Teleférico) mit Seilbahn und wunderbarem Blick über die Stadt und auf den Vulkan Popocatépetl, wenn es klar ist. Mit den alle 5 Minuten fahrenden Bussen kann man längere Strecken überbrücken und natürlich findet man überall total leckeres Essen. Zum Teil auch Spezialitäten, die es nur hier gibt. Am bekanntesten ist die Mole Poblana, eine Soße aus Schokolade und Chilis. Ich hatte sie klassisch zu Enchiladas. Außerdem bekam ich noch die Gelegenheit frisch auf dem Markt zubereitete Cemita zu probieren. Das ist ein riesiges Brötchen, gefüllt mit dünnem Schnitzeln und Schinken, viel Avocado, Zwiebeln, dem typischen weißem Käse, Kräutern und roter Salsa. Es sieht eigentlich aus wie ein riesen Burger und war sehr lecker.

(mehr …)

Ciudad de México (México)

¡Viva México!

Nach 10 Wochen mit Mietwagen und Reisebegleitung stieg ich nun wieder ins Flugzeug mit dem knapp 3000km entfernten Ziel Ciudad de México. Nachdem Nordamerika zwar viele Unterschiede zum Leben in Deutschland und Reisen in Europa bot, habe ich trotzdem das Gefühl, dass das „Abenteuer PanMarenicana“ jetzt erst richtig losgeht.

(mehr …)