Guatemala

In Guatemala begegnete mir Vieles, das ich aus Mexiko und Belize kannte und das sich so sehr vom Leben in der westlichen Welt unterscheidet. Das Leben findet beinahe komplett auf der Straße statt oder zumindest direkt vorm Haus, meist auch das Kochen und Essen. Gewaschen wird außerhalb der großen Städte tatsächlich noch im Fluss – Kleidung wie Mensch. Statt Taxis gibt es hier viele Tuk-Tuks oder man wird ähnlich eines Viehtransports auf der Pritsche eines Puckup-Trucks gefahren. Auf Motorrädern finden hier locker drei bis vier Personen Platz und selbst die jüngsten Kinder wissen schon, wie man sich auf dem Fahrrad oder Roller der Eltern stehend festhalten muss, um nicht herunterzufallen. Hühner werden in Plastiktüten gehandelt und einfach irgendwo festgebunden, um sie zu transportieren. Guatemala hat keine funktionierende Regierung und kaum Polizei, daher gibt es je Region ein Regierungs- und Sicherheitssystem, Leute, die versuchen die Lage zu verändern und jede menge private Sicherheitsleute. Die öffentlichen Busse gelten als anfällig für Unfälle und Überfälle, weswegen ich zum ersten Mal auf private Shuttleservices zurückgriff. Ich entschied mich für drei Regionen mit unterschiedlichen touristischen Gesichtspunkten.

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