Galápagos (Ecuador)

An Oma senden
Eine Reise auf die Galapagos Inseln kann man von zu Hause aus planen und buchen, über eine Agentur in Ecuadors Hauptstadt Quito organisieren lassen oder einfach auf eine der Inseln fliegen und vor Ort bei den Agenturen nach Angeboten fragen. Dabei gibt es weitere drei Möglichkeiten, wie man einen Besuch gestalten kann. Entweder bleibt man auf einer Insel und organisiert Tagesausflüge oder man macht das so genannte „Insel-Hopping“, bei dem man von Insel zu Insel zieht und die unbewohnten Inseln ebenfalls per Tagesausflug ansteuert. Die dritte Variante habe ich gewählt, weil man so am meisten sieht bzw. die Zeit am intensivsten nutzt und sich um nichts mehr kümmern muss, sobald gebucht ist: ein Cruisingschiff. Hier gibt es Touren von drei bis 15 Tagen. Allen Reiseformen gemein ist die Anreise per Flugzeug, denn das „Darwin-Archipel“ liegt knapp über 1000km vom Festland entfernt im Pazifik. Ob man dabei von Quito oder Guayaquil startet, macht keinen großen Unterschied. Das Prozedere ist das selbe. Viele Flüge gehen jedoch nicht direkt von Quito, sondern über Guayaquil. Man kann auf die Insel Baltra mit direktem Transfer nach Puerto Ayora auf der Insel Santa Cruz oder nach Puerto Baquerizo Moreno auf der Isla San Cristóbal fliegen. Die Inseln untereinander sind dann überwiegend durch Boote und Isabela auch per kleinem Flugzeug erreichbar.

Zum Prozedere: Am Flughafen in Quito oder Guayaquil wird zunächst das Gepäck durchleuchtet. Außerdem muss man 20 Dollar für eine Touristenkarte bezahlen, auf der das An- und Abreisedatum vermerkt ist. Erst dann darf man zum Check-In der Fluggesellschaft und durch die Sicherheitskontrolle Richtung Gate. Nach etwa 1.000 Kilometern und eineinhalb Stunden landet man dann auf einer der Inseln mit Flughafen. In meinem Fall war das der Flughafen Seymor auf der Insel Baltra. Dabei handelt es sich um einen ehemaligen us-amerikanischen Militärstützpunkt. Die Hitze schlug mir beim Verlassen des Flugzeuges entgegen und ich war froh über den starken Wind. Beim Erreichen des Flughafengebäudes zu Fuß erwartet einen dann die nächste Kontrolle und Kasse. Man zeigt den Reisepass samt Touristenkarte vor, bekommt den Pass gestempelt und wird um 100 Dollar Nationalparkgebühr ärmer. Das Handgepäck wird noch einmal geröntgt und ein Hund springt über das aufgegebene Gepäck. Die Tourguides erwarten einem dann am Ausgang mit den Namen der Boote auf behelfsmäßigen Schildern in der Hand und bringen einem zum jeweiligen Transportmittel für den Transfer zum Boot. Es gibt Busse zum Kanal, um auf die Insel Santa Cruz zu kommen. Von dort gibt es morgens auch Busse, sonst Taxen (25 Dollar bis Puerto Ayora). Wie es auf San Cristóbal abläuft, weiß bestimmt Google. 😉

Das Cruisingboot, auf dem ich die nun folgende Woche verbrachte, heißt Yate Darwin und bietet Platz für 16 Passagiere. Alle sind in Doppelkabinen mit einem Stockbett und kleinem Bad untergebracht. Ich erwischte eine super nette Mitbewohnerin, jedoch die schlechteste Kabine an Bord, denn es gab keine Frischluftzufuhr und trotz Klimaanlage und offener Türe zum Gang, hatten wir so viel Raumfeuchte, dass alle Sachen dauerhaft klamm waren. Wegen dem hohen Salzgehalt klebte noch dazu alles. Immerhin wurden die Kabinen jeden Tag gereinigt und es war somit sauberer als so manches Hostel. Weil das Boot recht klein ist, schwankt es ordentlich, aber es bietet genug Platz für alle, sowohl innen als auch außen. Die sechsköpfige Crew an Bord tut alles, um den Aufenthalt angenehm zu gestalten. Das Essen war ausnahmslos super lecker und mit das beste auf der gesamten Reise. Später erfuhr ich, dass der Koch nur die Vertretung war und der übliche nicht so gut ist. Was für ein Glück! Zwischendurch gab es Snacks und rund um die Uhr Kaffee und Tee. Das Leihen der Schnorchelausrüstung für acht Tage beträgt jedoch noch einmal 25 Dollar, der Neoprenanzug weitere 25 Dollar. Das war leider nicht wie alles andere im Preis inklusive. Überrascht wurde ich durch die super junge Gruppe. Da die Darwin eines der wenigen „günstigeren“ Schiffe ist, versammeln sich hier die Backpacker, die sich einmal etwas gönnen wollen – so wie ich. 🙂

Tag 1

Nachdem ich zusammen mit einem anderen Passagier am Flughafen Seymor auf der Insel Baltra abgeholt und mit wenigen Minuten Busfahrt zum Boot gebracht wurde, ging es zum Playa Las Bachas auf der benachbarten Insel Santa Cruz. Ein heller Strand mit schwarzem Lavagestein und türkisem Wasser und die ersten Tölpel mit blauen Füßen – in Englisch „Boobies“ – erwarteten uns. Außerdem die schwarzen marinen Leguane, leuchtend rote Krebse und ein Paar Flamingos in einer Lagune direkt hinterm Strand. Das erste Schnorcheln war auf Grund schlechter Sicht eher langweilig, aber die vielen Fregattvögel, die später mit dem Boot mit zogen, faszinierten mich.

Tag 2

Am Punta Pitt auf der Insel San Cristóbal begrüßte uns eine Seelöwenfamilie mit ihrem Spieltrieb, ihren abartig lustigen Geräuschen und mit etwas strengem Geruch. Vor allem den Jungtieren zuzusehen bereitete große Freude. Auf einem Weg auf die Felsen begegneten wir vielen nistenden Boobies. Hier sind alle drei Arten – blaue und rote Füße sowie Nazca Boobies – vertreten, denn je eine Art nistet am Boden, im Gebüsch und in den Felsen. Die Landschaft ist super schön mit rotem Bewuchs auf schwarzem Fels und natürlich umgeben vom blauen Pazifik. Das anschließende Schnorcheln in der Bucht war super spaßig, denn man konnte mit den Seelöwen tauchen und spielen, wobei sie einem super nahe kamen.

Der zweite Halt war am León Dormido, auch „Kicker Rock“, einer hoch aufragenden Felsformation vor der Insel San Cristóbal. Hier tummeln sich eigentlich Hammerhaie, doch wir waren wohl die einzige Gruppe in diesem Monat, die ausgerechnet den Tag erwischte, an dem die Tiere wo anders waren. Wir waren alle ziemlich enttäuscht. Dennoch war es beeindruckend, um den Felsen zu kreisen und zwischendurch zu schnorcheln. Wir begegneten einigen Galapagoshaien, Meeresschildkröten sowie großen und kleinen Fischen im eisig kalten Wasser. Obwohl das Boot keine Genehmigung für die kleine Stadt Puerto Baquerizo Moreno hatte, steuerten wir gegen Abend deren Bucht an. Die Gruppe hatte entschieden pro Nase 2,50 Dollar zu blechen, um an Land gehen zu können. So viel zu den strikten Regelungen. Doch Der Landgang war eher langweilig, denn eigentlich gibt es nichts zu sehen und zu tun und das versprochene WiFi funktionierte eher dürftig.

Tag 3

Die erste Hälfte des dritten Tages fand am vielleicht schönsten Strand, an dem ich je war, statt: Cerro Brujo auf San Cristóbal. Eine weit geschwungene Bucht mit weißem Strand und unglaublich türkisem Wasser lud dazu ein, genüsslich entlangzuwandern. Pelikane, Meerechsen und Adlerrochen bekam ich vor die Linse und sehnsüchtig blickten wir alle gen Kicker Rock, doch das Boot hatte keine Genehmigung, noch einmal zum Felsen zu schippern, um die Hammerhaie zu suchen. Dieses Mal konnten wir nicht einfach extra dafür bezahlen.

Wir schipperten weiter zu der kleinen Isla Lobos vor San Cristóbal, wo wir vor lauter Seelöwen fast nicht an Land kamen. Das Ziel war es, die nistenden Prachtfregattvögel zu sehen. Vor allem die Männchen sind super interessant, wenn sie ihren riesigen, leuchtend roten Ballon am Kehlkopf aufblasen, um die Weibchen zu beeindrucken. Leider war gerade keines in super aufgeblasener Stimmung. Schnorchelnd und schwimmend verbrachten wir noch eine Weile in der geschützten Bucht und der Kapitän erlaubte es schließlich sogar vom Oberdeck der Darwin zu springen. Ab 15 Uhr schipperten wir dann ununterbrochen zu unserem nächsten Ziel und erfreuten uns zunächst an den uns für eine kurze Weile begleitenden Delfinen und dem Sonnenuntergang hinter der Insel Santa Fe. Doch der Spaß hatte schnell ein Ende, als der heftige Seegang bei hereinbrechender Nacht nicht mehr erträglich war und die Hälfte der Gruppe dem Abendessen fernblieb und währenddessen dann auch die andere Hälfte seekrank wurde.

Tag 4

Nach dem „Gesundschlafen“ im Hafen Puerto Ayoras auf der Insel Santa Cruz verbrachten wir einen faulen Vormittag in der Darwin Station, wo Riesenschildkröten herangezüchtet werden, um deren Bestand wieder zu sichern, und in der Stadt, Café trinkend, Souvenirs shoppend und WiFi suchtend. Der nachmittägliche Ausflug in die so genannten Highlands der Insel war eher witzlos. Wobei wir die Gelegenheit bekamen, auf Kuhweiden und Mulikoppeln auf quasi frei lebende Riesenschildkröten zu treffen.

Auf dem Boot änderte sich an diesem Tag Einiges, denn ein großer Teil der Gruppe verließ es am Mittag und elf neue Mitreisende stießen hinzu. Zoe und ich versuchten in diesem Zuge eine bessere Kabine mit Frischluftzufuhr zu bekommen, scheiterten jedoch am Einhalten der Pläne der Agentur, die das Boot besitzt. Der Kapitän schien ehrlich Angst zu haben, auf eigene Faust zu entscheiden. Von nun an fuhren wir außerdem – nicht ohne den entsprechenden Seitenhieb des Kapitäns bezüglich unserer schwachen Mägen – die großen Distanzen nur noch deutlich nach dem Abendessen über Nacht. Super angenehm! 🙂

Tag 5

Die Insel Isabela ist die größte der Galapagos Inseln. Fünf Vulkane bestimmen das Landschaftsbild. Wir lagen mit der Darwin den ganzen Tag in der geschützten, warmen Bucht vor Puerto Villamil vor Anker. Doch bevor der gemütliche Teil des Tages begann, mussten wir erst einmal ohne Frühstück los. Nach dem Aufwachen mit einer noch feuchteren Kabine als sonst, war die Stimmung erst einmal etwas gedämpft, doch morgens auf dem Wasser ist es echt schön. Mit dem Beiboot wurden wir auf die etwas vorgelagerte Islote Tintoreras gebracht, wo wir die langsam erwachenden Landleguane, Seelöwen und Vögel beobachten konnten. Ein kleines Highlight beim Überqueren der kleinen Insel aus schwarzer Lava und weißen Korallen waren die Weißspitzen-Riffhaieund eine gemächlich vorbeiziehende Meeresschildkröte. Auf dem Rückweg erheiterten dann die Seelöwen, die mit den kleinen Galapagos-Pinguinen spielten.

Nach dem Frühstück fuhren wir auf die Insel Isabela, um zwischen den Mangroven der Concha de Perla schnorcheln zu gehen. Die Eintrittsgebühr für den Bereich des Nationalparks hier beträgt weitere zehn Dollar, von denen niemand auf dem Boot wusste, dass wir sie extra bezahlen müssen. Ein paar witzige Seelöwenbegegnungen auf dem Holzsteg zur Bucht und am weißen Strand waren jedoch inklusive. (Mich hat ein Seelöwenjunges abgeknutscht und ein englisches Paar hat davon nun Fotos. Ich nicht, denn ich war zu überrascht.) An diesem Mittag wurde mir jedoch bewusst, dass das Reisen in einer Gruppe von 16 Personen zu viel für mich ist und ich begann mir ab und zu Auszeiten vom Trubel zu nehmen, wenn sich die Gelegenheit ergab. Anderen Alleinreisenden schien es ähnlich zu gehen.

Bei Puerto Villamil gibt es eine weitere Aufzuchtstation für Riesenschildkröten zu der es in der Nachmittagshitze ging. Auch wenn es sich hierbei um zwei weitere, leicht von der ersten unterscheidenden Arten handelte, fand ich die Tiere in (fast) freier Wildbahn am Vortag doch deutlich interessanter. Auf dem Rückweg in die Stadt kamen wir über Holzstege an vielen Flamingos vorbei, die ich nun endlich auch einmal nah genug vor die Kamera bekam. Am traumhaft weißen Strand unter Palmen ließ es sich dann auch kühle Cocktails zur „Happy Hour“ genießen. Außerhalb des schützenden Schattens war die Sonne am Äquator nicht auszuhalten. Auf dem Rückweg zur Darwin machten wir einen mini Umweg zu ein paar kleinen Lavafelsen, auf denen sich die Galapagos-Pinguine niedergelassen hatten. Sie sind die nördlichste Pinguinkolonie der Welt. Nach dem Abendessen schipperten wir unter der riesigen, hellen Scheibe des Mondes wieder durch die Nacht.

Tag 6

Ich wachte früh auf und beobachtete den untergehenden Mond auf der einen Seite und die aufgehende Sonne auf der gegenüberliegenden Seite des weiten Horizontes vom Oberdeck. Mit anbrechendem Tag wurde dann schnell klar, dass wir uns an einem speziellen Ort befanden. Die Insel Rábida unterscheidet sich nämlich deutlich von den anderen Inseln des Archipels. Sie besteht aus leuchtend rotem Lavagestein. Das Entlangspazieren am Playa Roja war daher etwas ganz besonderes. Der Bewuchs der Insel, mit dessen leichten Grün, steht mit dem Blau des Wassers und des Himmels in wunderschönem Kontrast. Die schwarzen Landleguane sieht man gut, wohingegen man aufpassen muss, nicht über gut getarnte Eidechsen und Seelöwen zu stolpern. Im Wasser hatte ich dann endlich wieder Spaß am Schnorcheln, denn neben Meeresschildkröten bekam ich eine Unzahl an schillernder Fische und zum ersten Mal auch Seesterne zu Gesicht. Kleine, gelbe, weiße und blaue Korallen vervollständigten das Unterwassererlebnis.

Nach dem Mittagessen schipperten wir zurück zur Isla Santa Cruz, dieses Mal zum Cerro Dragon, oder auch „Dragon Hill“. Dort hatten wir nicht nur den längsten, sondern auch den schönsten Spaziergang. Wir konnten an einer Lagune Vögel beobachten und bekamen mehrere Landleguane zu Gesicht. Hier sind sie gelb-orange und essen Kaktusfrüchte. Die Stimmung der langsam untergehenden Abendsonne war einmalig schön und es war möglich, etwas hinter der Gruppe zurück zu bleiben, um die Stille genießen zu können. Man hörte nur Spottdrosseln und Darwin Finken. Damit war es an Bord dann vorbei, denn nach dem Abendessen gab es ein kleines Unterhaltungsprogramm zur Feier des Vollmondfestes durch die Crew. Es war super lustig, auch wenn die schiefen Töne des Gesangs fast weh taten. 😉

Tag 7

Der Tag begann in der wunderschönen Bucht des Sombrero Chino („Chinesenhut“) bei der Insel Santiago. Ein kleiner Spaziergang eröffnete uns den Blick auf eine tolle Lavalandschaft und natürlich wieder so manches Getier, zum Beispiel einen kleinen Reiher. Später schnorchelten wir noch in der Bucht, wobei das Highlight der kleine Pinguin war, der hoffentlich nicht von den großen Haien entdeckt wurde.

Nach dem wie immer super leckeren Mittagessen ging es zur Caleta Tortuga Negra („Schwarze Schildkrötenhöhle“), zurück an der Insel Santa Cruz. Ein Meeresarm umgeben von Mangroven dient als Paradies für Schildkröten. Diese sind allerdings grün, nicht schwarz. Mit dem kleinen Beiboot verbrachten wir eineinhalb Stunden in fast absoluter Stille und bewunderten die Meeresschildkröten sowie Vögel und Fische. Mit Blick auf die Ziele des nächsten Tages klang der Abend dann aus.

Tag 8

Um vier Uhr am morgen schipperten wir aus der Schildkröten-Bucht in Richtung der Insel Daphne Mayor. Dort gingen wir vor Anker (Ich hörte jedes Ablegen und Ankommen, da der Anker direkt vor unserer Kabine für ordentlich Krach sorgte.) und wurden um sechs Uhr geweckt. Ohne Frühstück, aber mit einer Tasse Tee, versammelten wir uns am Bug der Darwin und schauten auf die steil aufragenden Klippen der Insel. Dabei handelt es sich um einen Vulkan, den wir umrundeten. Zu sehen gab es jede Menge Vögel: Nazca Boobies, Fregattvögel, Möwen, und und und. Danach gab es endlich Frühstück.

Bereits um acht Uhr waren alle Rucksäcke gepackt und wir verließen das Boot auf der Insel Baltra. Nach wenigen Minuten Bustransfer kamen wir am Flughafen an und mussten dann auf unsere Flüge warten. Gut, dass das in Gesellschaft und mit guten Büchern stattfand, so vergaßen wir, wie ernüchternd kurz und unspektakulär dieser letzte „Tag“ verlief. Eine dichte Wolkendecke versperrte beim Abheben leider jeglichen Blick auf die Inseln und in Quito erwartete uns Regenwetter. Vorbei der Traum vom Paradies, welches das viele Geld aber auf jeden Fall Wert ist.

Cruising on Galapagos… like I cannot pay for. ^^

 

— English version —

A journey to the Galapagos Islands can be planned and booked from home, bought in an agency in Ecuador’s capital Quito or asked for on the islands themselves. In any case there are three more options how to spend the time there. One is to stay on one of the bigger islands and book day trips, the other is the so called “island hopping”, that means to stay a few days on each island and have the transfers in between. The third version is what I chose: a cruise with one of the sixty ships navigating in between the archipelago. There are tours from three to fifteen days. No matter which option you choose, they all start with a flight from Quito (just a few direct flights) or Guayaquil because of the Galapagos Islands are located more than 1.000 kilometres from the mainland in the Pacific. Three companies offer flights to the Island Baltra, from where transport to Puerto Ayora on Island Santa Cruz is possible, or to Puerto Baquerizo Moreno on Isla San Cristóbal. Lots of the other islands can be reached by boat and Isla Isabela even by small plane.

The procedure is the same: On the airport of Quito or Guayaquil the baggage is checked with x-rays. Then everybody needs to pay 20 USD for the tourist card with the arrival and departure date. Only then one is allowed to check in and go though the normal security check and to the gate. After approximately one and a half hours the plane reaches one of the airports. In my case it has been the Airport Seymore on the Island Baltra. It is an ex military base. The heat almost knocked me out and I was happy to feel some wind. After walking from the airfield to the airport building the next checks waited for all the passengers. First control is the passport and the tourist card and the entrance fee of 100 USD is charged. Then the hand luggage goes through x-rays again and dogs check on the rest. Finally the transfer bus and optionally the guide wait in front of the terminal.

The cruising ship Yate Darwin, on which I spent a whole week, has space for sixteen passengers. All are accommodated in double cabins with bunk beds. I got a lovely room mate, but the worst cabin without any fresh air though we used the air condition and left the door open all day long. Because of that the cabin was very humid and all our stuff was damp and sticky. But the whole boat was cleaned every day and for that it has been better than a lot of the hostels I’ve been to. The boat is quite small and so we had a lot of movement while driving, but it has enough space in the common areas to feel comfortable. Six crew members do everything to make the trip nice and the food was delicious without any exception. Later I was told that the cook is just the replacement and the original one’s food is not as good as Victor’s. What great luck! In between we got snacks and coffee and tee were available 24/7. The snorkelling gear and wet suits were not included in the price and are 25 + 35 USD for eight days. I was surprised by the young group of passengers. Because of the Darwin being one of the less “cheaper” boats, it is usually used by backpackers who take some special vacations in between – like I did. 🙂

Day 1
A
fter I reached the boat together with one other passenger we navigated to the Playa Las Bachas on the next island Santa Cruz. We were welcomed by a white sandy beach, black lava rocks and turquoise water. We’ve seen the first blue footed boobies – what a word – and the black marine iguanas. Next to the beach we also spotted a pair of flamingos in one of the two lagoons. The first snorkelling time was kind of boring because of bad water conditions. But I was fascinated by the frigate birds that flew with the boat.

Day 2
We landed in the middle of a sea lion family on Punta Pitt on Isla San Cristóbal. They made such funny noises and smelled a little strong. Watching the youngsters play was delightful. On our way along a path to some higher areas we’ve seen the blue- and red footed and the Nazca boobies nesting, on the ground, in the bushes and in the rocks near the perfect blue ocean. Afterwards we went snorkelling in the bay and dived and played with the sea lions which made them come really close.
The second half of the day was planned at León Dormido, the “Kicker’s Rock”. It is a massive rock formation in open waters close to Isla San Cristóbal. Usually it is home to the hammer head sharks but we’ve been the only group not seeing them because they somehow decided not to be there that day. We were all so disappointed and sad but so it is with animals. Though it has been impressive to snorkel around and through the rocks, watching turtles, Galapagos sharks and fish.
Afterwards we navigated to Puerto Baquerizo Moreno. The captain had no permission for the harbour, so we all paid 2,50 USD to get it. But the short break on land was not really worth it. There was not much to see and nothing to do and wifi has been weak.

Day 3
In the morning we went to the most beautiful beach I’ve ever been to, I think: Cerro Brujo on Isla San Cristóbal. It is a wide bay with perfect white sand and incredibly turquoise water. We had a long and quite walk along the shore and enjoyed the animals: Pelicans, marine iguanas, eagle rays and a lot of sea lions of course. Desperately we looked over to Kicker’s Rock but the boat didn’t have the permit to stop there again and this time we could not just pay for it.
We cruised to the small Isla Lobos where we had problems to get on land because of the many sea lions lying everywhere. We wanted to see the frigate birds nesting and specially the males with their huge red balloons they use to attract the females. But non of them has been really interested in showing them. Swimming, snorkelling and even jumping from the upper deck of the Darwin was the second activity here.
At 3pm we started to drive to the next destination. The waves were big and we had problems with doing anything on board because of it moving so strong. Some dolphins joined us for a few minutes what delighted us and we also liked the sunset next to Isla Santa Fe. But then it got dark and we had no fun at all. Half of the group skipped dinner, the other half got sick meanwhile.

Day 4
While sleeping ourselves “healthy” again we reached Puerto Ayoras on Isla Santa Cruz. We spent the morning at the Darwin Station, a breeding and information centre for/about giant tortoises. Drinking coffee and juices we used wifi and it was time to do some souvenir shopping as well. In the afternoon we drove into the Highlands, but it was not a highlight. Anyway we observed some almost in wilderness living giant tortoises next to cows and mules.
There were some changes on board this day. A huge part of the group left and eleven new passengers arrived. Zoe and I tried to change cabins but the captain was told to stick to the plan from the agency who is the owner of the Darwin. From this day on we navigated the longer distances only after dinner during night time. What a relief! 🙂 But the captain added some “nice” side comments about our stomachs.

Day 5
The island Isabela is the biggest on Galapagos and its landscape is characterized by five volcanos. We stayed in the safe and warm bay of Puerto Villamil and did several short trips to the areas nearby. First – even before breakfast – we went to Islote Tintoreras to enjoy the animals awakening in the peaceful morning. Next to the marine iguanas, sea lions and birds we watched white tipped sharks and a turtle swimming in a lava canal. A small path lead through black lava rocks and ended on a beach of white corals. On our way back to the boat for having breakfast we saw sea lions playing with some Galapagos penguins.
Later we’ve been snorkelling in the mangroves of Concha de Perla. But going there was a strange situation again with pretending to go to the beach and then sneak in the area in small groups and without guide because of not having the permit as a guided tour. I felt a little overwhelmed by travelling I a big group as well and tried to get some “time off”. Others kind of felt the same. For Isabela another entrance fee of 10 USD is charged. No one knew that it was not included in our cruise package.
In the afternoon we visited the second breeding centre for giant tortoises near Puerto Villamil. Though it has been two different kinds of tortoises I liked the ones from the day before more. But on the way back to town we walked along some lagoons with flamingos and I finally got close enough to get them directly in front of my camera. On the perfect white beach and under huge palm trees we enjoyed the “happy hour”. Staying in the sun was impossible because of it being so intense so close by the equator.
On the dinghy ride back to the Darwin we made an extra loop to some lava rocks to see the tiny Galapagos penguins. They are the most northerly colony on earth. After dinner we left this island and navigated under a huge full moon through the night.

Day 6
I awoke early and watched the sinking moon and the rising sun on the wide horizon from the upper deck. With the upcoming light it was clear that we were on a very special place. The Isla Rábia is very different to all of the others in the archipelago. It consists of fiery red lava rocks. Walking along the Playa Roja was super nice. In contrast to the red beach the light green plants and blue, blue sky made the scenery wonderful. The black marine iguanas could be seen perfectly, but the small lizards hid well on the rocks and we almost fell over a sea lion sleeping in the sand. In the water I finally had fun again because of good conditions and new animals to see: a lot of colourful fish and huge star fish as well as white, yellow and blue corals.
After lunch we cruised back to Isla Santa Cruz, to the Cerro Dragon (“Dragon Hill”). We enjoyed the longest and most quiet walk. We watched birds in a lagoon and a land iguana eating cactus fruits. The atmosphere while sunset was amazing and it was possible to stay back a little to enjoy the silence. I just heard mocking birds and finches. But that quiet time was over back on board because of the crew celebrating the full moon with some entertainment program. Though it was quite funny the bad tuned music was a torture as well. 😉

Day 7
The last full day started in the lovely bay of Sombrero Chino (“Chinese Hat”) near the Island Santiago. A small stroll offered a view of beautiful lava landscapes and of course a lot of animals, for example a small heron. Later we snorkelled and spotted a single penguin who hopefully didn’t end as lunch for the big sharks.
After the super delicious lunch we went to the Caleta Tortuga Negra (“Black Turtle Cove”), back on Isla Santa Cruz. It is a bay with mangroves and a paradise for sea turtles. Actually they are green, not black, but watching them for an hour was super cool. First of all because of the small group in the dinghy finally managed to be quiet for a while. Jumping fish and fishing boobies made the time perfect and with the view to the next day’s destination we enjoyed our last night together.

Day 8
At 4am we left the turtle bay direction Daphne Mayor. It is a volcano surrounded by water. Its high cliffs do not allow to land there. We stopped to watch the wildlife before breakfast: Doves, boobies, paradise birds, frigates and – guess what?! – sea lions. Drinking tea was a good way of getting away and stay warm. After breakfast we packed our stuff and at 8am we finished the cruise on Baltra Island, close to the airport. The short transfer was done within a minute and after a lot of waiting time for the flights I left the paradise I paid so much money for but feel satisfied and happy I did so.

Maren

- Lehrerin auf Abwegen - Der Sommer wird für mich von August 2017 bis August 2018 anhalten, weil ich ein sog. Sabbatjahr einschiebe, um endlich das Reiseziel Südamerika anzusteuern. Was sollte da näherliegen, als in Nordamerika anzufangen, um über Zentralamerika den Süden zu erreichen? ;)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.