Trekking: Circuito Cerro Castillo (Chile)

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[English version below]

Der „Circuito Cerro Castillo“ ist ein Wanderweg, der einen der beeindruckendsten Gipfel Zentralpatagoniens passiert. Er ist nicht so bekannt wie die Touren im Nationalpark Torres del Paine, daher trifft man auf deutlich weniger Menschen und kann das Wandern noch voll genießen. Die Aussichten sind in alle Richtungen beeindruckend, Bergerfahrung sollte man mitbringen, oder zumindest körperliche Fitness und jede Menge Trittsicherheit in Kombination mit guten Schuhen. Es gibt mehrere Varianten, das Gebiet zu erleben, das erst kürzlich seinen Status vom Reservat zum Nationalpark verbesserte (um die Leute dazu zu bringen, anzuhalten?!):

Version 1: An einem Tag vom Dorf aus zur Lagune Castillo auf- und wieder absteigen

Version 2: Rundweg vom Dorf zur Lagune und zurück ins Dorf mit 1 Übernachtung

Version 3: Die Durchquerung des gesamten Parks von West nach Ost in 3 oder 4 Tagen; deutlich mehr Aufstieg, vor allem am ersten Tag, sowie der „langweilige“ Teil zum Schluss und das Problem des Rücktransports nach Villa Cerro Castillo (Bergzeit-Erfahrungsbericht)

Version 4: Die Durchquerung des gesamten Parks von Ost nach West in 3 oder 4 Tagen; siehe nachfolgender Bericht

Um kurz nach 6 Uhr klingelt der Wecker, wir frühstücken ordentlich Haferflocken und Bananen, schnappen unsere gepackten Rucksäcke und werden vom Shuttlebus zum Anfang des „Circuito Trekking“ gebracht, während ein blassrosa Himmel den Beginn des Tages ankündigt. Die Wanderroute beginnt direkt an der Carretera Austral (Ruta 7) in einer scharfen Kurve ca. 30km nördlich des Dorfes Villa Cerro Castillo am Startpunkt Las Horquetas“ (Die Astgabeln). Die Wolken versperren der Sonne die Sicht, als wir gen Eingang zum Parque Nacional Cerro Castillo aufbrechen, doch sie halten wenigstens eine Weile dicht. Am Eingang erwartet uns morgens um 8 Uhr noch niemand, daher stapfen wir, ohne die Parkgebühr von 5000 CLP zu bezahlen, einfach los. Wir haben Einiges vor, denn wir wollen die ersten beiden Tagesetappen an einem Tag bewältigen, um ins Dorf zurückzukehren, bevor das Wetter wieder umschlägt.

Nachdem uns am ersten Fluss noch ein wackeliger Holzsteg Geleit bietet, ist die Überquerung manch anderer eher abenteuerlich. Manche Gebirgsbäche bewältigen wir von Stein zu Stein springend, bei dreien haben wir jedoch keine Chance und müssen die Schuhe ausziehen. Wir waten mit hochgekrempelter Hose durchs eiskalte Nass. Beim Erreichen der Flussmitte schmerzen die Füße dabei bereits so sehr, dass einen das Gefühl, nicht mehr weitergehen zu können, fast zum Aufgeben zwingt. Doch das kommt natürlich nicht in Frage und so tasten wir uns langsam weiter voran, in der Hoffnung, nicht auszurutschen und mit samt dem schweren Gepäck ein unfreiwilliges Vollbad zu nehmen. Durch ein Stück Schokolade kehrt die Wärme am anderen Ufer dann wieder zurück in den Körper. Die ersten Herausforderungen sind geschafft!

Crossing Rivers

Sonst verläuft die erste Etappe der Tour eher weniger spektakulär, obwohl das Tal schon erste schöne Blicke bereithält. Mal geht es durch ein Stück Wald, dann über Wiesen mit von Flechten behangenen, knorrigen Büschen und immer wieder durch große Matschfelder, verursacht durch starken Regen an den Tagen zuvor. Nach 13km erreichen wir die Hütte der Parkwächter, genannt „Primer Puesto de Verano“ (Erster Posten des Sommers). Auf Grund des tagelang andauernden, starken Regens ist sie geöffnet und bereits durch andere Wanderer besiedelt. Doch sie erscheint weder einladend, noch ist sie mit einer offiziellen Person bestückt. Der einsetzende Regen lässt uns nach einer kleinen Stärkung daher rasch weitergehen. Auch den zweiten Campingplatz nach 15km passieren wir unverrichteter Dinge. Durch den Wald – und viel Matsch – erreichen wir schließlich den Fuß des ersten Berges.

Während des Aufstiegs fallen die Temperaturen und als wir den Wald verlassen wird aus Regen plötzlich Schnee. Über ein teils verschneites Geröllfeld erklimmen wir den ersten Pass der Tour. Ich genieße wie immer das knirschende Geräusch des Schnees unter meinen Stiefeln und nutze eines der Schneefelder für den Bau eines kleinen Schneemanns. Den europäischen Winter verpasse ich gerade, daher habe ich nichts gegen den ersten Wintereinbruch zum Ausgang des patagonischen Sommers einzuwenden. Vom eiskalten Wind, der einem beim Erreichen des höchsten Punktes entgegenschlägt, lenkt dann der Blick auf die ersten schneebedeckten Bergzinnen und eine Gletscherzunge, die in einer Felswand und Wasserfällen mündet, ab. Wir klettern auf eine kleine Anhöhe, um eine bessere Sicht zu haben, und steigen dann den langen Weg über das Geröllfeld ab. Der steil hinabführende Weg stellt mit unseren schweren Rucksäcken die zweite echte Herausforderung des Tages dar.

Snow(man) @ the pass

Doch kurz vor dem Erreichen des Waldes sehen wir dann endlich zum ersten Mal zumindest Teile des spektakulären Gipfels „Cerro Castillo“ (felsige Erhebung Schloss). Der Name des Berges macht ihm alle Ehre. Mit vielen Felsnadeln und einem gewaltigen Felsquader erscheint er wie eine riesige, unbezwingbare Festung mit vielen Türmen. Und tatsächlich kann er wohl nur von Profis erklommen werden. Alle anderen, bestaunen ihn von einem der Wanderwege oder vom Tal aus, was uns auf Grund der dichten Wolken am Vortag noch verwehrt blieb.

Nach einer weiteren Flussquerung erreichen wir mit letzten Kraftreserven den Campingplatz „El Bosque“ (Der Wald), auf dem wir unser Quartier errichten. Wie alle Campingplätze des Nationalparks ist auch dieser mit nur wenigen kleinen, ebenen Flächen zwischen den Bäumen und einem Plumpsklo ausgestattet und liegt neben einem Bergbach, der als Frischwasserquelle dient. Wir kochen Kartoffelpüree, von dem sich auch ein Vogel frech bedient. Außer uns ist nur ein weiterer Wanderer vor Ort und wir genießen die Abgeschiedenheit, wenn sich auch das Einschlafen neben einem laut tosenden Gebirgsbach zunächst etwas schwierig gestaltet. Die voranschreitende Nacht wird kälter und feuchter und so mangelt es am Ende doch ein wenig an Schlaf, aber der Blick in den nächtlichen Sternenhimmel entlohnt für alle Strapazen.

Dinner Guest @ El Bosque

 

Später als erwartet klettern wir gegen 9 Uhr aus dem Schlafsack und verlassen das Zelt. Es ist kühl, aber der Haferbrei vom Campingkocher in Kombination mit einer frischen Orange wecken die Geister. Wir starten gleich zu Beginn des Tages mit dem Aufstieg zur Laguna Cerro Castillo durch Wald, Matsch und über weitere Bäche – quasi trockenen Fußes. Die Lagune hat eine wunderschöne türkise Farbe und Dank des blauen Himmels und des Sonnenscheins spiegeln sich die schneebedeckten Gipfel im Wasser. Es ist merklich kühler, daher fällt die erste Pause eher kurz aus. Warm wird uns dann beim langen Aufstieg auf den Bergrücken oberhalb der Lagune. Zunächst fällt es leicht, über die großen Steine an Höhe zu gewinnen. Es ist quasi wie Treppensteigen. Doch dann wird der Untergrund rutschiger, kalte Gletscherluft umgibt uns und der angefrorene Schnee kann fies rutschig sein. Wir erreichen den höchsten Punkt unserer Wanderung mit Blick auf den Cerro Castillo im strahlenden Sonnenschein, dessen Gletscher mit einem lauten Grollen plötzlich einen Teil abzusprengen versucht. Auf der anderen Seite erstreckt sich das breite Tal des Ríos Ibañez und die unglaubliche Weite Zentralpatagoniens mit seinen unzähligen Gipfeln.

Laguna Castillo

Der Abstieg von eintausend Höhenmetern am Stück ist dagegen eine Qual. Das Geröll ist lose und scharfkantig, jeder Schritt erfordert vollste Konzentration und tut in den Knien weh, denn von Serpentinen wird in Südamerika nicht viel gehalten. Fast alle Wege führen stur geradeaus, Steigungen ungeachtet. Wir sind langsam, doch die Tage sind lang genug. So erreichen wir den Campingplatz „Los Porteadores“. Wir wollen hier das Zelt aufschlagen und ohne Gepäck zur zweiten großen Lagune gehen. Doch der Platz ist voll und so machen wir uns nach einer kleinen Stärkung mit unseren Rucksäcken auf dem Weg zum 3,3km entfernten Campingplatz „Neozelandés“, auf dem wir ganz allein – bis auf einen weiteren kleinen Vogeldieb – eine zweite Nacht in Höhenlage verbringen. Der Blick auf die Berge ringsum ist unbeschreiblich schön und das letzte Licht des Tages verbessert noch einmal alles. Leider ist es verboten, ein Lagerfeuer zu machen, doch zwei Portionen Quinua-Suppe, Tee und Schokolade sowie etwas Waldgymnastik geben uns genug Wärme für den Schlafsack. Schlafen tun wir nicht viel. Irgendwann klettern wir hinaus, um den Sternenhimmel über dem Cerro Castillo zu betrachten. Es ist zu kalt, um lange ins Himmelszelt zu starren (oder gute Fotos zu schießen), doch mir bleibt der Atem nicht nur auf Grund der Kälte weg – unbeschreiblich schön!

Neozelandés

Wir stellen den Wecker auf 7 Uhr, weil wir vor dem angekündigten Regen zurück im Dorf sein wollen. Erst einmal frühstücken wir jedoch unter blassrosa Himmel und machen uns mit den ersten Sonnenstrahlen des Tages und ohne Rucksäcke auf den Weg zur zweiten größeren Lagune auf der Rückseite des Cerro Castillos. Nach einer Stunde knirschen Schnee und Eis wieder unter unseren Füßen und der Wind bläst uns kalt um die Ohren. Daher bleiben wir nicht lange an der Lagune, klettern ein wenig herum und treten den Rückweg zum Camp an. Dort packen wir alles zusammen und machen uns an den Abstieg. Wir passieren wieder die schöne Wiese und den anderen Campingplatz. Danach geht es steil, aber angenehm auf weicher, sandiger Erde hinab ins Tal. Der Wind frischt auf, doch es wird immer wärmer. Im T-Shirt genießen wir die Mittagsbrotzeit und müssen dann noch 6km auf der Schotterpiste zurück nach Villa Cerro Castillo gehen. Der Wind ist nun noch stärker und bläst uns zum Glück in den Rücken, aber manchmal auch fast weg. Dadurch wird die lange Gerade etwas schneller bewältigt. Die Böen sind dennoch anstrengend und wir fühlen uns etwas wie betrunken. Wir erreichen unsere Unterkunft, können die Wäsche sogar noch waschen und im Wind turbo-trocknen und erst als wir beim erfrischenden Bier sitzen, beginnt der Regen. Alles richtig gemacht! 🙂

Patagonian Roads

A propos alles richtig machen: In Villa Cerro Castillo gibt es eine Touristeninformation, bei der man eine kleine (unscharfe) Karte mit den Distanzen und Campingplätzen sowie die aktuelle Wetterauskunft – allerdings nur fürs Dorf, doch recht passend, wenn man ein paar Grad abzieht – bekommt. Außerdem kann man hier den Platz im morgendlichen Shuttle reservieren. Dies ist zu empfehlen, weil man die 30km Distanz sonst eventuell nicht rechtzeitig bewältigt, um die ersten zwei Etappen am Stück zu gehen. Will man das nicht, kann man auch versuchen nach „Las Horquetas“ zu trampen. Ist man vor 8.30 Uhr da – wahrscheinlich reicht auch noch später – gibt es noch keine Einlasskontrolle und somit auch keine 5.000 CLP für das Passieren des Privatgeländes und den Eintritt in den Nationalpark. Geht man den Wanderweg bis zum Schluss („Sendero Paralelo“) gibt es auch dort keine Kontrolle. Nur beim mittleren Abstieg von der Laguna Castillo ins Dorf werden wohl die Tickets bzw. Eintrittsgeld verlangt. (Dieser Weg ist nicht in der Karte verzeichnet und auch nicht in der Alpenverein Aktiv-App, in der ich mir meine Touren immer zusammenstelle.) In der Hochsaison scheint es auch Gebühren fürs Campen zu geben. Davon war Mitte März keine Spur mehr. Es reicht zudem eine Trinkflasche mitzunehmen, die man dann einfach nach Bedarf in den Bergbächen auffüllen kann, die es überall gibt. Der Wind kann mitunter sehr stark sein, was Auf- und/oder Abstieg über die Pässe und Geröllfelder deutlich erschwerend bis gefährlich machen kann. Daher sollte man vorher unbedingt die Bedingungen checken und auch wegen des Schnees auf jeden Fall mit richtigen Bergstiefeln und Regenhose oder Gamaschen losziehen. Alles andere kann unangenehm werden. Im Sommer gilt zudem ein guter Sonnenschutz, denn dann brennt die Sonne manchmal wohl erbarmungslos an der Westflanke der Tour.

 

— English version —

The „Circuito Cerro Castillo“ is a hiking trail passing by one of Chilean Patagonia‘s most impressive summits. It is not as famous as the trails around Torres del Paine, so there are less people and it is possible to enjoy the trekking a lot. The whole trek offers viewpoints in several directions, one better than the other. For doing it you need to have some experiences in hiking, or at least good physical conditions, safe steps and proper hiking boots. Several options to enjoy the area which recently was upgraded from Nacional Reserve to a National Park are available:

Version 1: one day hike to the Laguna Castillo and back to town

Version 2: circle to the Laguna Castillo with one night in the mountains

Version 3: crossing the whole park from west to east in 3-4 days; more way up, first of all the very first day, and the „boring“ part in the end; problem with transport back to town

Version 4:crossing the whole park from east to west in 3-4 days; read following text

We woke up just after 6am, had a huge portion of porridge with bananas for breakfast, grabbed our backpacks and left with a shuttle bus to the trail‘s starting point „Las Horquetas“, approx. 30km out of Villa Cerro Castillo on Carretera Austral (Ruta 7). The sun was hiding behind some clouds when we head off for the entrance of Parque Nacional Cerro Castillo at 8am. In this early morning hour nobody checked on us and so we started the trekking without paying the 5.000 CLP entrance fee. We wanted to do the first two stages in one day instead of two for being back before the weather changes back to bad, so we didn‘t want to waste time waiting.

After a small, shaky, wooden bridge helped us crossing the first river we had some challenges with the following mountain streams. Some we crossed jumping from stone to stone or balancing wooden planks, for others we needed to take off our boots, pull up the pants and wade through ice cold water. In the middle of each of those streams our feet hurt so bad we thought we could not keep going. But there is nothing else to do than force yourself to go step by step without giving up or falling into the water with the backpack full of extra clothes and food for the following days. On the other side a piece of chocolate and a lot more kilometres to walk helped a lot to get warm again. We managed the first difficulties!

Besides those rivers the first stage is not very spectacular, though the valley has some really nice spots. Some time we walked through forests, then meadows with weird looking bushes and trees and we had to deal with huge puddles of mud caused by heavy rainfall the days before. After 13km we reached the ranger‘s hut named „Primer Puesto de Verano“. As a refuge and escape from rain it has been open and we met some other hikers there, but it didn‘t appear very cosy and so we had some quick lunch outside and started for the second stage in forests with loads of mud and rain until we reached the bottom of the first mountain. While we climbed up the temperatures fell and as soon as we left the forest the rainfall changed to snow. We climbed the first pass with snow fields and wind. As usual I loved the sound of the snow under my feet and I needed to build a tiny snowman to celebrate the first day of winter in Patagonia in the end of summertime. After crossing the pass and going back down we had the first glance at the mountain tops, snowy, rocky summits with a glacier ending in waterfalls at a huge stone wall. We climbed up a little to have better views. But the way down was straight ahead without any switchbacks and on loose, sharp rocks. Challenge number two that day. It has not been any fun at all…

Finally, shortly before reaching the next forest, we saw the summits of „Cerro Castillo“ for the first time. We didn‘t see it from town because of the thick layers of rain clouds the day before. The name of this mountain is well given because of its piles give it the shape of a giant castle. Only professionals are able to climb it, others just walk around as we did. After another river to cross we reached the Campground „El Bosque“. As everyone in the park it has a small amount of spots for tents and a latrine and is near a stream to get fresh water. There was only one other guy sharing the place for the night and some birds stealing our food. The clouds had disappeared completely and so it has been a freezing cold night with too less sleep but a gaze into the sky full of stars.

Later than expected we woke up the next morning and left the sleeping bags. It has been a little chilly but hot porridge and a fresh orange gave us enough energy to start the second day. And what a start: The path climbed up immediately though woods and mud until we reached the Laguna Castillo. Its colour is a deep turquoise and its surface is like a mirror. We had lunch at the shore until it got too cold to stay. So we climbed up to the highest point of the whole trek. Cerro Castillo always to our right and the wide valley with lots of snow topped summits stretched out on our left.

Going down on the other side was hard. It has been loose sharp rocks again and the path was so steep it hurt. Concentration was the most important thing on that passage. But we were lucky and had almost no wind and enough sun to keep us warm.

We reached the Campground „Los Porteadores“ which has been already full of people staying just one night doing both lagoons from that side of the park. So we decided to walk for another hour to the Campground „Los Neozelandés“ where we camped all alone and in a very cold night with perfect clear sky and the shining stars above the summit of Cerro Castillo. We hardly slept but enjoyed the nature all around us. It was like magic. The very next morning we head off early to reach the second lagoon with the first morning light. We did it without our backpacks which was a relief. Than we walked towards the end of the trails direction town. With every step down the mountain it got warmer but more windy. We had lunch in a sunny spot and enjoyed the view for the last time. The last 6km has been on the gravel road leading to Villa Cerro Castillo. The wind got stronger and stronger and almost blew us to town though we sometimes felt like drunken. Finally our plan was successful. We reached the hostel, had even time to wash and almost dry our clothes in the wind and went out for dinner. Sitting there with a beer the rainfall started. Perfect. 🙂

To do everything right: Villa Cerro Castillo has a tourist information office (closed on sundays) where you can get a map of the park (not very clear, but helpful enough), information about weather conditions (of town, but subtract some degrees and it is correct for the mountains) and the opportunity to book the shuttle. This is necessary if you want to do the trek in 3 days. Trying to hitch-hike is possible as well but you probably won‘t make it to the starting point early enough to do the first two stages in a day then. And you need to pay the entrance fee (5.000 CLP) if you reach the control after approx. 8.30am. Leaving the paths at „Sendero Paralelo“ is without control, going down directly from the lagoon is with control, means you need to pay there if you don‘t have an entrance ticket from „Las Horquetas“. (This middle path is – like the second lagoon – not in the map and not in the app „Alpenverein aktiv“ which I always use for planning my hikes.) In high season you need to pay for camping inside the park as well. We didn‘t know and nobody charged us in the middle of March. Bring a good tent and warm sleeping bag, but you just need a small bottle, because there is always some stream to get water. Wind can be very strong which makes the crossing of the two passes dangerous. Check on the conditions before leaving! For them you as well need proper mountain boots or crampons, rain trousers or spats. In summer time it is very hot on the west flank of the mountain, so bring sunblock.

Maren

- Lehrerin auf Abwegen - Der Sommer wird für mich von August 2017 bis August 2018 anhalten, weil ich ein sog. Sabbatjahr einschiebe, um endlich das Reiseziel Südamerika anzusteuern. Was sollte da näherliegen, als in Nordamerika anzufangen, um über Zentralamerika den Süden zu erreichen? ;)

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