Cusco, Salkantay & Valle Sagrado (Perú)

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Cusco wurde unsere „Homebase“ für fast zwei Wochen. Von hier aus lässt sich nämlich unglaublich viel unternehmen. Die Stadt in Mitten der Anden ist schön, sauber und geprägt von einem Mix der Inka-Kultur und dem Einfluss der spanischen Eroberer, von Tradition und Moderne, von Spanisch, Englisch und Quechua sowie von Architektur, Natur und Essen. Weil Peru durch die verschiedenen Klimazonen einen unglaublichen Reichtum an Tieren und Pflanzen aufweist, ist das Thema Essen hier äußerst spannend, da es von Vielfalt geprägt ist. Am liebsten esse ich Quinua-Suppe. Mein Lieblingssnack der Anden ist das Incakorn. Das sind gesalzene, geröstete Riesenmaiskörner und fast besser als Popcorn. Neben Mais ist die Hauptnahrungsquelle bekanntlich die Kartoffel bzw. 3000 verschiedene Sorten davon. Die Variante Moraya (Richtung Titikakasee auch Tunta genannt) gehört jedoch definitiv nicht zu den genießbaren Speisen des Landes, da sie bitter und wie ranziger Käse schmeckt. Dennoch ist die Herstellung äußerst spannend: Die Kartoffeln werden, um sie haltbar zu machen, in den hiesigen Wintermonaten (Trockenzeit) in den Höhenlagen auf der Wiese ausgelegt und durch die nächtlichen Temperaturen von regelmäßig unter 0°C in Kombination mit trockener Luft gefriergetrocknet. Danach werden sie in Wasser eingelagert, um zu gären. Dadurch werden die Kartoffeln weiß. Im Anschluss werden sie in der Sonne wieder getrocknet. Fertig zum Einlagern und Verzehr. Ohne den Gärvorgang im Wasser bleiben sie schwarz, heißen dann anders und schmecken angeblich besser.

Die frittierten Meerschweinchen sehen auch absolut nicht einladend aus, weswegen noch keines auf meinem Teller landete. Rind als Lomo saltado ist hingegen lecker, in Form von Bistek (Rindersteak mit Pommes) generell zu trocken und zu zäh. Vom Hühnchen habe ich genug, weil es zusammen mit Reis wie in Zentralamerika zu den einfachsten und gängigsten Gerichten gehört sowie immer wieder als vegetarisch deklariert wird. Ich konnte es außerdem vertreten, einen Bissen Alpakafleisch zu probieren, was so ähnlich wie Lamm schmeckt, also definitiv nicht schlecht. Dennoch versuche ich weiterhin überwiegend vegetarisch zu essen und finde Alpakas einfach zu knuffig, um sie zu verspeisen. Einen speziellen Nachtisch gibt es auch: Mazamorra Morada. In großen Töpfen wird ein fruchtiger Pudding auf Basis von lila Mais gekocht, der mit verkochtem Obst, Zucker und Zimt verfeinert und dann warm gehalten wird.Der lila Mais wird auch zur Herstellung des zweiten Nationalgetränks – dem „Spuckbier“ Chicha – benutzt. Manch einer mag die Herstellung durch Kauen und Ausspucken des Maises jedoch nicht sehr appetitlich empfinden. Beim Thema Konsum landet man dann unausweichlich auch bei der Coca-Pflanze. Hier werden die Blätter zum Tee aufgebrüht oder gekaut, um Kopfschmerzen und Übelkeit auf Grund der Höhe entgegenzuwirken. Weil jedoch auch Kokain daraus hergestellt werden kann, ist die Einfuhr nach Europa – selbst in Form von abgepackten Teebeuteln – verboten. Schade, denn ich liebe den an grünen Tee erinnernden Geschmack sehr. Die Alternative ist Muña-Tee aus der so genannte Anden-Minze. Es gibt eine Unzahl von (Heil-) Pflanzen in den Anden. Manche werden auch für spirituelle Trips in streng vorbereiteten traditionellen Riten oder als Touristenattraktion benutzt, wie zum Beispiel die Engelstrompete.

Neben dem reichhaltigen Essen gibt es zwei weitere Haupteinnahmequellen durch Touristen. Unzählige Händler versuchen ihre (angeblich reinen) Alpaka-Produkte sowie Unmengen von Souvenirs an den Mann und die Frau zu bringen. Das geschieht auf Märkten, in Läden oder einfach auf der Straße. Der andere Zweig sind Tourenanbieter. Trotz scharfen Kontrollen und erfolgter Limitierung gibt es immer noch 100 Agenturen in Cusco, bei denen man Ausflüge und Mehrtagestouren ins Umland buchen kann. Entsprechend lange hat es gedauert, bis wir die passenden Angebote für uns gefunden hatten. Da man sich jedoch eh ein paar Tage akklimatisieren sollte, bevor man in noch größere Höhen vordringt, schien es gerade recht.

Wir erkundeten die Stadt – gefühlt im Schneckentempo – zu Fuß und besuchten einige Museen und Kirchen. Mit dem „Boleto Turístico de Cusco“ (BTC, 130 Soles für 10 Tage) und dem „Boleto de Circuito Religioso“ (CRA, 30 Soles für 30 Tage) lässt sich sehr viel Lohnenswertes sehen. Nicht enthalten ist das das Museo Machu Picchu (20 Soles), das Museo Quechua (freier Eintritt) und die daneben liegende Anlage von Santa Domingo & Korikancha (10 Soles), was sich auf jeden Fall lohnt. Einen weiteren Tag nutzten wir, um die vier archäologischen Stätten gleich unmittelbar oberhalb der Stadt abzuklappern und uns schon einmal warm zu laufen. Wir fuhren mit dem Colectivo (3 Soles ab Puputi) nach Tambomachay und liefen die acht Kilometer zurück in die Stadt. Zum Teil gibt es beschilderte Wege, andernorts geht es einfach der Nase nach bergab. Dabei passiert man zwei, optional drei, Dörfer, in denen man einkehren oder sich mit Getränken und Snacks versorgen kann. Uns fiel gleich auf, dass in der Mitte jedes Daches zwei tönernen Stiere befestigt sind. Später lernten wir, dass diese das Haus beschützen und den Familienbund stärken sollen. Besichtigen kann man auf dieser Strecke neben Tambomachay noch Puka Pukara, Q‘enqo und Sacsayhumán. Weitere kulturelle Stätten sind im mittleren Abschnitt der Strecke auf Schildern angeschrieben, zum Beispiel der Templo de la Luna, den man jedoch auch vom Weg aus sehen kann. Bei der riesigen Christusstatue kann man dann noch die Aussicht auf ganz Cusco genießen und die Tour schließlich auf dem Glockenturm von San Cristóbal beenden (CRA Ticket nicht vergessen) oder noch einen Abstecher nach San Blas anhängen (ebd.).

Die erste geführte Tour brachte uns dann nach Vinincunca, zum so genannten „Rainbow Mountain“. Vom 5100m über NN gelegenen Gipfel blickt man auf das Farbenspiel der mineralhaltigen Gesteinsschichten einer ganzen Bergkette – sollte die Sicht klar sein. Wir stiegen zwar in die Wolken auf, hatten jedoch nach einer kleinen Weile das Glück, ein Wolkenloch zu erwischen. Der Rundumblick ist atemberaubend. Beim Aufstieg hilft der Coca-Tee, der am Wegesrand angeboten wird, und wer gar nicht mehr kann, kann sich gegen Bezahlung vom Pferd hinauf und/oder hinunter tragen lassen. Eigentlich alle Agenturen bieten diesen Tagestrip zu etwa dem gleichen Preis an. Inklusive sind die drei Stunden Anfahrt, ein Frühstück, ein zweisprachiger Guide, ein Lunch-Buffet sowie die drei Stunden Rücktransport. Mit Perúmanta Expeditions gab es nach der Wanderung, die man alleine bewältigte, ein paar Informationen zur Gegend – eher ernüchternd. Eine Anreise auf eigene Faust würde sich jedoch schwieriger bis unmöglich und wahrscheinlich nicht billiger gestalten (60 Soles + 10 Soles Eintritt). Das Highlight der Tour war auf jeden Fall die riesige Herde Alpakas, die in dieser Höhe leben, weil dort ihre kleinen weißen Lieblingsblumen wachsen, die sie verspeisen. 🙂

Die zweite Tour, die wir unbedingt machen wollten, war eine Mehrtageswanderung zur berühmtesten Inka-Stätte: Machu Picchu. Der klassische Inka-Trail, den man zumindest in der Hauptsaison mittlerweile bis zu ein Jahr vorab buchen muss, ist im Februar komplett gesperrt. Doch es gibt einige Alternativen. Die aktuell beliebteste ist der Salkantay Trek, für den auch wir uns entschieden, weil viele der Alternativrouten in der Regenzeit nicht oder nur als sehr teure Privattouren angeboten werden. Außerdem ist er schön abwechslungsreich und in zwei Optionen verfügbar. Beide beginnen mit einer Anfahrt nach Mollepata und der ersten Wanderetappe zur Laguna Humantay. Am zweiten Tag überwindet man den Pass am Fuße des Salkantays, einem beeindruckenden Berg, dessen Gipfel wir leider nur bei der Anfahrt aus dem Shuttlebus heraus komplett sehen konnten, und steigt einige Stunden in Richtung Regenwald ab. Bei der Viertagestour kommt dann die längste Etappe bis Aguas Calientes. Wir wählten die Fünftagesvariante, um in Santa Teresa noch einen Nachmittag in den heißen Mineralquellen genießen zu können (10 Soles) und erlaubten uns den Spaß, am nächsten Vormittag noch ein paar Ziplines über eine Schlucht zu benutzen, bevor wir dann auch am Ausgangspunkt nach Machu Picchu ankamen. Hier in AA CC, wie Aguas Calientes abgekürzt wird, schliefen wir zum ersten Mal wieder in einem Bett und bekamen die schlechte Variante der überall angepriesenen Touristenmenüs aufgetischt. Toll mit anzusehen war jedoch die Karnevalstradition der Kinder und Jugendlichen vor Ort. Die halbstarken Jungen und Mädchen versuchen sich gegenseitig mit Eimern voll Wasser zu überschütten, während die jüngeren Geschwister mit Schaumsprays aufeinander zielen. Das Gelächter und Geschrei hallt durch die Gassen und lädt fast dazu ein, mitzumachen.

Tag fünf begann wie fast alle Tage viel zu früh, doch wir waren tatsächlich die ersten am Kontrollposten am Fluss sowie bei der Einlasskontrolle zu Machu Picchu auf dem Berg und das hat sich gelohnt. Optional kann man – wenn man vorher dafür bezahlt – auch den Montaña Machu Picchu (alter Berg) oder den Huayna Picchu (junger Berg) besteigen. Letzterer hat sehr viele, sehr enge und steile Treppenstufen, aber die Aussicht vom Gipfel dieses kegelförmigen Berges ist genial. In der gesamten Anlage von Machu Picchu ist das Essen verboten und es gibt keine Toiletten. Dafür muss man hinaus, kann dann aber ein zweites Mal mit dem selben Ticket wieder hinein. Dies geht jedoch nur im gültigen Zeitfenster des Tickets. Für Machu Picchu sowie die beiden Berge gibt es jeweils zwei Einlassgruppen. Das besondere Highlight für Viele ist dann noch der Stempel, den man am Ausgang in den Reisepass bekommen kann. Danach geht es die vielen Stufen zurück ins Tal.

Die Zugfahrt von Aguas Calientes nach Ollantaytambo mit Perurail, die als nicht-Peruaner stolze 60 USD kostet, war trotz vieler Empfehlungen nicht wirklich gewinnbringend. Wir mussten zwar nicht so weit laufen, als wären wir die gesamte Strecke mit dem Shuttlebus zurückgefahren ca. zweieinhalb Stunden Fußmarsch mit vollem Gepäck zurück nach Hidroeléctrica), und hatten es sicher für diese Etappe auch bequemer (Kaffee oder Saft sowie Snacks inklusive), jedoch waren alle Scheiben dauerhaft beschlagen, sodass wir nichts sehen konnten. Infos zu sämtlichen Optionen gibt es im Internet und bei den Reiseveranstaltern. Bei der Agentur Machu Picchu Reservations wird man gut beraten, hat quasi ein Luxuscamp für die erste Nacht, meist super leckeres Essen und – wenn alle so viel Wissen über die Gegend, die Traditionen und die Inka-Kultur vermitteln wie unserer – einen klasse Guide. Auf dem Trek konnte ich meine Naturverbundenheit voll auskosten, denn das Leben der andinen Bevölkerung ist geprägt durch den Einklang mit der Natur. Nicht nur die Inka versuchten, ihre Städte und Lebensweisen der Landschaft anzupassen. Auch heute noch glauben die Bergvölker an den Einfluss der Götter: Die Sonne, der Mond, die Berge, die Seen und natürlich Mutter Erde.

Gleich am nächsten Tag fuhren wir zurück ins Valle Sagrado de los Incas, dem heiligen Tal der Inkas, um noch einmal vier archäologische Stätten abzuklappern. Weil unser BTC nur noch diesen Tag Gültigkeit hatte, schlossen wir uns einer geführten Tour an. Die Anreise zu manchen der Orte gestaltet sich auf eigene Faust auch sehr zeitraubend, das heißt, alles an einem Tag zu sehen ist undenkbar. Dieses Mal buchten wir bequem übers Hostel und nahmen unser eigenes Mittagessen mit, um weder Reis noch Kartoffeln essen zu müssen. 😉 Die Anlage in Chinchero ist recht klein, dafür lernt man in einem der Handwerkszentren die Kunst des Wollefärbens kennen. Die landwirtschaftlichen Forschungszentren der Inka in Form von runden Terrassen in Moray sehen fast außerirdisch aus und bieten Abwechslung auf den Spuren dieser Kultur. In Maras besichtigten wir die Salzminen (10 Soles, nicht im BTC enthalten) und wurden durch ein Geschäft mit überteuerter Schokolade und verschiedenen Salzen geschleust – probieren war gratis. 😉 Noch einmal in Ollantaytambo konnten wir eine riesige Festungsanlage mit Tempeln und Alpakas besichtigen, was am Abend zuvor beim Umsteigen vom Zug aufs Shuttle völlig an uns vorüberging. Und der Abschluss fand in der zweiten Festungsanlage in Pisac statt, die wir nicht mehr erklimmen durften, weil wir zu spät dort ankamen (der größere Teil auf dem Berg schließt um 16 Uhr). Dafür wurde uns im Dorf noch gezeigt, wie das örtliche Silbervorkommen in Schmuck verwandelt wird. Dadurch, dass wir alles an einem Tag besuchten, war es natürlich eine klassische Hit-and-run-Tour, bei der wir zwar unglaublich viele Informationen vom Guide bekamen, uns aber auch im Abwimmeln und Ignorieren all der Händler üben mussten.

Um uns zu erholen, aber auch um einige Besorgungen zu machen, verbrachten wir noch einmal einen gemütlichen letzten Tag in Cusco. Man kann dabei ruhig zum fünften Mal ins selbe Café gehen, denn die Bedienung mag uns, man überblickt die Plaza del Armas und das Essen zu sämtlichen Tageszeiten ist der Wahnsinn! Die Stadt sowie die ganze Region eignen sich zudem wunderbar für den Kauf von Souvenirs oder Geschenken. Hierfür äußerst hilfreich: An den Geldautomaten der Banco de la Nación und der Banco BanBif bezahlt man keine Gebühren. 😉 Am Abend verließen wir dann die Gegend mit dem Nachtbus von Cruz del Sur. Das Taxi zum Terminal kostet aus der Stadt circa acht Soles.

 

— English version —

Cusco turned out to be our home base for almost two weeks. There‘s plenty to do around here. The city in the middle of the Andes is beautiful, clean and influenced by a mix of Inca culture and Spanish style, of tradition and modern times, of Spanish, English and Quechua and of architecture, nature and food. Because of many different climate zones in Peru and therefore a huge variety of plants and animals the diversity of food is unbelievable. My favourite snack of the Andes is Inca corn which is roasted and salted giant corn and almost better than popcorn. Besides corn the main food source is the potato or better said the 3000 different types of it. But we didn‘t like the Morayas (near the Titicaca Lake also called Tunta) because of their bitter taste. Its production is exciting though: the potatoes are made durable while they are spread out in the meadows during the dry season. Cold temperatures at night combined with the dry air in high altitude freeze-dry them. Afterwards they are soaked with water to ferment – that‘s when their colour turns to white – and finally are dried again in the sun. Ready to store and eat. Without the fermentation inside the water they stay black and are supposed to taste a little bit better.

Fried guinea pigs do not appear very inviting, for that none of them found its way to my plate. Lomo saltado is delicious, while Bistek (beefsteak) in general is too dry and stiff. I‘m sick of chicken and rice which is after all the weeks in Central America still the meal I get the most and is also declared as vegetarian. I tried one bite of Alpaca which reminds of lamb and is not bad. But I keep searching for vegetarian options. There is a special desert in die Andes, too: Mazamorra Morada. The purple corn is cooked in huge pots together with some fruit and added sugar and cinnamon to receive some jelly like pudding. The same corn is used for the second national drink: Chicha. Some people don‘t like the process of chewing and spitting out the corn though. Talking about consuming things leads to the coca plant as well. I love the tea that reminds me of green tea, and it really helps against headache and sickness due to the altitude. But because it is also used for the production of cocaine it prohibited to take it to Europe, not even as tea bags. The alternative is muña, the so called Andean mint. And there are lots of other plants and herbs which are used as medicine or to have some spiritual experiences, both in strictly prepared traditional rituals or as touristic attraction, for example the angel‘s trumpet.

Besides all the food there are two other branches people can make money with tourists. One the one hand a countless amount of salesmen try to sell their alpaca products (I guess a lot of them are fake.) and souvenirs of all kind. And on the other hand there are 100 agencies for day trips, tours and treks nearby. Those are left after some strict controls and limitations, but it‘s still too much to know where to book. So it took quite a while to inform ourselves and decide. Anyway it was good to acclimatize in the high altitude though we came from an almost similar one.

We explored the old town and visited some museums and churches. There are lots of interesting things to see with the „Boleto Turístico de Cusco“ (BTC, 130 Soles for 10 days) and the „Boleto de Circuito Religioso“ (CRA, 30 Soles for 30 days). Not included but very good are the Museo Machu Picchu (20 Soles), the Museo Quechua (free) and the site of Santa Domingo & Coricancha (10 Soles) right next to it. Another day we used the tickets for four archaeological sites on one of the hillsides of Cusco. We took a colectivo to Tambomachay (3 Soles from Puputi) and walked eight kilometres back to town passing by the sites of Puca Pucara, Q‘enqo und Sacsayhumán. Sometimes you can find signs to the paths but others you need to search. You pass two or three villages to grap some food or water. We mentioned that every roof is decorated with two bulls of clay. We later learned that they protect the house and strengthen the federation of family. Other cultural places can be visited on the way down the hill, for example the temple of the moon which can also be seen from the path to Q‘enqo. Some signs lead to other places. At a huge statue of Christ one can see all over Cusco and the end of the tour can be on the clock tower of San Cristóbal or in San Blas (Don‘t forget your BTC).

Our first guided tour lead us to Vinincunca, the so called „Rainbow Mountain“. An amazing view of colourful rocks, a glacier and green valleys await you at the summit (5100m above sea level) – if the sky is clear. We climbed up in the clouds but were lucky enough to get some time without to enjoy the views and take some pictures. Coca tea helps while climbing up and you always have the option to pay for a horse to bring you up and/or down the mountain. This trip is offered by all agencies and with almost the same prices (approx. 70 Soles including the entrance fee). It is a full day with three hours bus ride, breakfast, three hours hiking, lunch and three hours bus ride back to Cusco. With Perúmanta Expeditions we climbed the mountain by ourselves and got a few information afterwards in the bus – not very satisfying. The tour‘s highlight was the herd of alpacas eating their favourite small white flowers for which they live in that altitude. 🙂

The second tour we really wanted to do was a trek of several days to the most famous inca site: Machu Picchu. The original Inca Trail is closed in February (Mind that you need to book it several months in advance!) but there are alternatives. Most of them are not offered as group tours in the rainy season and private tours are very expensive. So we decided for the most common alternate route, the Salkantay Trek. There are two options coming along with this Both start with the transfer to Mollepata and a first half day hike to the Lake Humantay. On the second day you cross the pass at Salkantay mountain – wich we could only see completely out of the car on the first day, because it was very cloudy and rainy on the second. Afterwards it is mostly downhill and into the rainforest. While the four day option means a lot of walking on the third day to reach Aguas Calientes the very same day, the five day tour allows you to relax in the hot springs of Santa Teresa (10 Soles) for one afternoon and offers the opportunity to do some zip lining across a valley nearby the next morning. Both is quite fun and worth it. In Aguas Calientes we slept in a bed again and got to know the bad version of the tourist menus they offer all over town. We had lots of fun watching the carnival traditions. Teenage boys and gils try to splash each other wet while their younger siblings use sprays of foam. The laughter can be heard through the narrow streets and almost invites to take part of the spectacle.

Day 5 started very early at 4pm. We were first at the checkpoint next to the river and at the entrance of Machu Picchu. It was good to be there before most of the others. After two hours with our guide we climbed Huayna Picchu – the young mountain. That meant even more steep and narrow stairs but the views were worth the pain. One can also choose to climb Machu Picchu Mountain (the old mountain). For both you need to pay in advance with your entrance ticket to the site. You‘re allowed to enter the site twice (in the morning or the afternoon, depending on which entrance group you bought it for) because there are no restrooms inside and food is prohibited. When exiting you can get a stamp into your passport and then the stairs lead you back down into the valley.

We were recommended to take the train from AA CC to Ollantaytambo but the 60 USD we were charged as non Peruans have not been worth it. Sure it was more comfortable than walking 2,5 hours back to Hidroeléctrica to catch the shuttle bus and we even got coffee/tee or sodas and small snacks, but the windows were steamed up and we could not see anything. You get all the information about the different options in the offices of the agencies or on the internet. With Machu Picchu Reservations we had „glamping“ the first night, delicious food and a great guide who told us a lot about Andean life, traditions, religion, nature and more. I pretty much enjoyed being outside. I like the way the Incas tried to fit their cities in the landscape and today the people still believe in the same gods: the sun, the moon, the mountains, the lakes and of course mother earth.

The very next day we returned to the sacred valley of the Incas to visit another four archaeological sites. It was the last day our BTCs were valid so we decided to take a tour bus with a guide we booked in our hostel. Going to all the places by yourself is complicated and not cheaper, I guess. First we went to Chinchero, which is very small and there is not much to see. But we learned about the production of wool and their natural colours. The agricultural centre of the Incas in Moray was an exciting and nice change to all of the other sites. We went to the salt mines of Maras (10 Soles, not included in the BTC) and tried some salt and chocolate on the market. Back in Ollantaytambo we climbed the Inca fort we didn‘t see the night before when changing from the train to the bus. The tour had a final stop in Pisac. We arrived too late to explore the whole fort there but in town we were shown how the local sliver is transformed to jewellery. The whole day has been a classical hit-and-run-tour but we had a good guide and trained ourselves in ignoring all the salesman. 😉

We spent a last day in Cusco to relax and run some errands. One can visit the same café for the fifth time for sure if the staff likes you and the food is great no matter which time of day! The city and its region is perfect to buy souvenirs and presents. Very helpful for that: The ATMs of Banco de la Nación and Banco BanBif don‘t charge extra fees. 😉 In the evening we left the area with an overnight bus from Cruz del Sur. The taxi ride to the terminal is about eight Soles.

Maren

- Lehrerin auf Abwegen - Der Sommer wird für mich von August 2017 bis August 2018 anhalten, weil ich ein sog. Sabbatjahr einschiebe, um endlich das Reiseziel Südamerika anzusteuern. Was sollte da näherliegen, als in Nordamerika anzufangen, um über Zentralamerika den Süden zu erreichen? ;)

2 Gedanken zu „Cusco, Salkantay & Valle Sagrado (Perú)

  1. Mal wieder sehr beeindruckend. Aber neidisch bin ich trotzdem nicht, denn das Programm wirkt mir doch extrem anstrengend. Schon allein der Höhe wegen braucht man doch eine hervorragende Kondition – oder?
    Zu beglückwünschen bist Du zur Jahreszeit auf der Südhalbkugel. Bei uns seit Wochen fast nur graue Tristesse. Da erschlagen einen Deine Bilder mit den Blumen und sattem Grün regelrecht. Wirklich toll.
    Weiterhin gute Reise.

    Frank

    1. Der Vorteil an diesen Touren hier ist, dass alle etwas mit der Höhe kämpfen und es daher überhaupt nicht auffällt, wenn man konditionell nicht mega super drauf ist. 😉 Und was das Wetter angeht… Ich verschweige einfach nur, dass wir zwei Tage mit Regenponcho gehen mussten, weil die Regenjacke nicht annähernd ausgereicht hat. Es ist Regenzeit, es regnet also jeden Tag mindestens einmal. Die Kunst ist es, die Pausen dazwischen zu erwischen oder man zieht eben mit Mütze und Jacke los. Davon lass‘ ich mich nicht abhalten und die Kamera hol‘ ich halt fast nur raus, wenn’s trocken ist. Die ist nämlich nicht wasserdicht. So kriegt ihr die tollen Sonnenfotos. 🙂
      Liebe Grüße nach Hause!

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