South California (USA) – The Golden State Part 3

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Zurück in Kalifornien und Bericht Nummer 3 aus dem „Golden State“… Und er ist tatsächlich golden, denn wieder hatten wir ausschließlich Sonnentage. Die dünnen Schleierwolken, die uns in San Diego begegneten, sind kaum der Rede Wert. 😉

Doch begonnen hat der letzte Abschnitt des Roadtrips im Joshua Tree Nationalpark. Bei dessen Namensgebern handelt es sich um eine Form der Yucca, die jedoch eher an kleine Palmen erinnert. Manche sehen auch aus wie Kakteen. Auf jeden Fall mag ich sie sehr, denn sie sind einfach anders und wundertoll. 🙂 Neben einer langen Straße entlang dieser besonderen Bäume und jeder Menge Steinhaufen, gibt es in dieser Wüste unglaublich interessante Kakteen und praktischer Weise gleich einen Lehrpfad zu selbigen. Außerdem sahen wir mal wieder einen Steinbogen und dann verbrachten wir die zweite Hälfte des Tages mit unserer letzten Wanderung von einer Oase zur nächsten (Cottonwood Palm Spring bis Lost Palm Canyon). Das Wandern in Wüsten ist echt eine Herausforderung. Auch wenn nicht viele Höhenmeter dabei waren, schlaucht die Sonne so sehr, dass man froh ist, am Ende des Pfades etwas Schatten unter den Palmen zu finden. Der Blick über das Gelände, bis zum nahen Salton See und einen kleinen Teil der San Andreas Verwerfung vom kleinen Gipfel auf dem Rückweg und die Überreste einer Mine gab es dann noch gratis.

Mit Wüste ging es am nächsten Tag in Borreo Springs auf der Suche nach tierischen Metallfiguren weiter, bevor wir über einen tollen Pass im bewaldeten Bergland bei Julian wunderschöne Herbstidylle vorfanden und abends in San Diego ankamen.

Mein Lieblingsviertel dort war nicht Downtown, sondern Little Italy und Hilcrest, wo wir in einem privaten kleinen Hostel unterkamen, das schwer zu empfehlen ist. Gleich um die Ecke findet auch ein Markt statt, auf dem man sich durch „Versucherle“ fast sattessen kann – wenn man dreist genug ist, aber das kann man lernen. Hier trafen wir auch Clara wieder, die einen Teil unseres Roadtrips mit im Auto saß. Außerdem gibt es noch das Gaslamp Quartier, in dem man super ausgehen kann und im Hafen stehen alte Segelschiffe, die ich natürlich anschauen musste.

Die Stadt wurde im heutigen Old Town gegründet, einige Metro-Stationen vom heutigen Zentrum entfernt. Wie ein großes Freilichtmuseum reihen sich die alten Häuschen aneinander und beherbergen neben Museen dabei Restaurants und Souvenirshops. Man sollte es nicht auslassen, denn viele der Museen sind auf Spendenbasis ohne festen Eintritt.

Die Couchsurfing-App habe ich bereits früher erwähnt. Neben einer kostenfreien Nacht in Andys Hostel (Er bekam dafür meine Kisten, in denen ich unseren Krempel im Kofferraum organisierte und die Hostel-WG Essen etc.) bescherte mir das Öffentlich-Machen meiner Reiseziele noch einen freien Eintritt in den schönsten Zoo der USA. Professor Victor führte uns in Ideallinie durch die einzelnen Bereiche und erklärte viel zur Geschichte San Diegos, des Zoos und seiner Familie. Mittlerweile hat er auch Clara eingeladen, seine Jahrespass-Gästekarte zu nutzen. Immer öfter denke ich daher, wie viele tolle Menschen es doch auf der Welt gibt. Man muss nur losziehen, um ihnen auch zu begegnen. 🙂

Die letzte Station auf us-amerikanischem Boden war dann Los Angeles. Dieses Mal konnte Flo seine Kontakte nutzen und so wurden wir von Allen und seiner Freundin einen Tag lang kreuz und quer von Santa Barbara über Santa Monica, Downtown LA mit Little Tokyo, Pasadena zum Griffith Observatory und schließlich auf den Hollywood Boulevard gefahren. Danach folgte eine sehr anstrengende lange Nacht auf dem Flughafen, weil sich durch die super frühe Abflugzeiten ein Zimmer zu buchen nicht mehr lohnte. Ich möchte jedoch nicht daran erinnert werden. Falls jemand jedoch herausfindet, wer am Abend des 14. November per Polizeieskorte mit einem Trump-vergleichbaren Autokorso zum Griffith Observatory hochfuhr, darf das hier kommentieren.

 

— English version —

Back to California and post no. 3 about the „Golden State“… And it is indeed! We had just sunny days and the thin layer of clouds we watched in San Diego is not worth it to mention at all. 😉

But the last part of our roadtrip started at Joshua Tree National Park. It got its name from the trees which are kind of yucca but remind more of palm trees or cacti. Anyways I think they‘re gorgeous just because they are different. 🙂 Besides that very special vegetation the road leads through rock formations which are somehow as special as the trees. We walked a small educational path to learn about all the different cacti and their needs, saw another stone arch and ended up on a hiking trail from one oasis to another (Cottonwodd Palm Spring to Lost Palm Canyon). It was very hot, but the canyon with its palms was worth it. On our way back I climed a little summit to enjoy views to Salton Lake and parts of San Andreas Vault. Right next to it laid what is left an old gold mine.

Borreo Springs was our last stop in a desert area. We searched for metal sculptures which were installed by artists. We took a winding pass which ended in a beautiful high forest landscape near Julian. Autum, or fall, however you name one of the most beautiful times in year, made it a perfect change to what we‘ve seen during the weeks before. And then we reached San Diego.

It surprised me not to like Downtown most but Little Italy and Hilcrest where we slept at a private hostel which I highly recommend. One block away was a market where we could get almost enough food with samplers to be filled up. And we met Clara again who was traveling with us for one week. Gaslamp Quartier offers lots of restaurants and bars to go out and the harbour has a maritime museum with old sailing ships and more, if you‘re interested in that. San Diego was founded where Old Town is located. It‘s some metro stations away from Downtown but woth it. It‘s kind of a huge heritage side with museums (mostly free admission), restaurants and gift shops.

Using the couchsurfing.com app made me not just stay at Andy‘s house for some boxes and food in return but also a free entrance to the San Diego Zoo which is known as the best and most beautiful of the US and defo can compete with my loved Wilhelma in Stuttgart. 🙂 I learned a lot about the zoo, history and life around San Diego of our guide and holder of the annual pass with guest card I could use Victor. In the meantime he invited Clara as well. So once again I recognize that there‘s a whole bunch of good people out there. 🙂

Our last destination was Los Angeles. This time Flo used his contacts and so we were driven from Santa Barbara to Santa Monica, through the city to Downtown and Little Tokyo, Passadena, the Griffith Observatory and finally to the Hollywood Boulevard by Alan and his girlfriend. This day was followed by a very exhausting long night on the airport. We didn‘t want to book the hostel for a second night due to our very early departures. But that meant no sleep at all and we already had a very bad night in the hostel before. But I don‘t wanna think about it any more. Part of traveling… What I‘m actualy curious about is who came to the Griffith Observatory the early night of November, 14th by a huge police escort. So if you know don‘t forget to tell me. 😉

Maren

- Lehrerin auf Abwegen - Der Sommer wird für mich von August 2017 bis August 2018 anhalten, weil ich ein sog. Sabbatjahr einschiebe, um endlich das Reiseziel Südamerika anzusteuern. Was sollte da näherliegen, als in Nordamerika anzufangen, um über Zentralamerika den Süden zu erreichen? ;)

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